Wirtschaft

Inflation: Online-Preise verlangsamen sich im Juni, zeigt Adobe-Daten

Inflation: Online-Preise verlangsamen sich im Juni, zeigt Adobe-Daten

Laut Adobe Analytics verlangsamten sich die Online-Preise für Verbraucher im Juni, wobei Elektronik und Bekleidung Preisrückgänge verzeichneten.

Die Showpreise von Adobe für Online-Waren stiegen auf Jahresbasis um 0,3 %, gingen aber im Monatsvergleich um 1 % zurück. Der Juni ist der dritte Monat, in dem sich die Online-Preise verlangsamt haben.

Elektronik und Bekleidung erlitten einen Schlag, wobei die Preise in diesen Kategorien im Jahresvergleich um 7,4 % bzw. 0,10 % zurückgingen. Die Bekleidungskosten für Verbraucher gingen gegenüber dem Vormonat um 4,06 % zurück. Der Rückgang in diesen beiden Kategorien trägt dazu bei, die Online-Inflation insgesamt zu senken.

Die Daten decken sich mit Bestandsüberschüssen. Die Käufer haben mit dem Abklingen der Pandemie mehr für Dienstleistungen als für Artikel zu Hause ausgegeben. Darüber hinaus sind die Verbraucher auch bei Bedarfsartikeln knapper bei Kasse, weil sie mehr für Benzin und Lebensmittel bezahlen.

Der DPI zeigt, dass die Lebensmittelpreise im Juni Rekordhöhen erreichten und um 12,44 % im Jahresvergleich anstiegen. Andere Kategorien, die ebenfalls gestiegen sind, sind Haustierprodukte und Werkzeuge & Heimwerker, mit einem Anstieg von 11,3 % bzw. 10,44 % im Jahresvergleich.

Die Verbraucher haben im Jahr 2022 bisher 7,5 % mehr ausgegeben als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Amazons () Prime Day, der tendenziell mehr Online-Ausgaben antreibt, findet diesen Monat statt.

Die Daten von Adobe Analytics untersuchten eine Billion Online-Besuche bei Einzelhändlern und über 100 Millionen SKUs in 18 Produktkategorien.

Die Daten liegen vor dem Verbraucherpreisindex der Regierung, der am Mittwoch gelesen wurde. Ökonomen erwarten für den Monat Juni einen Anstieg der Inflation um 8,8 % im Vergleich zum Vorjahr.

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