Europa

Kreml weist Meldung zurück, dass die Nord Stream-Turbine beim Transport feststeckt

MOSKAU, 22. Juli (Reuters) – Der Kreml wies am Freitag einen Bericht zurück, wonach eine Turbine für die Nord Stream 1-Pipeline, die Gas von Russland nach Deutschland transportiert, beim Transport feststeckte.

Reuters berichtete am Donnerstag unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass Russland noch kein grünes Licht für den Rücktransport der Turbine nach Russland gegeben habe.

In einer Telefonkonferenz mit Reportern wies Kreml-Sprecher Dmitri Peskow den Bericht als „Unsinn“ zurück.

„Die Anschuldigungen sind haltlos. Die Quellen sind falsch“, sagte er.

Russland drosselte den Fluss durch Nord Stream 1 im Juni auf 40 % seiner Kapazität und verwies auf die verspätete Rückkehr der Turbine von der routinemäßigen Wartung in Kanada.

Westliche Sanktionen verhinderten die reibungslose Rückgabe der Turbine, die normalerweise in der russischen Verdichterstation Portovaya betrieben wird, und Kanada musste eine Ausnahmegenehmigung für die Lieferung nach Deutschland erteilen.

Deutschland weist jedoch das Argument Russlands zurück, dass die Turbine der Grund für die Reduzierung der Lieferungen über Nord Stream 1 sei, und sagt, die Turbine sei ohnehin erst ab September zum Einsatz gekommen.

Darin heißt es, dass Moskau Gasströme tatsächlich als politische Waffe einsetze.

Russlands Präsident Wladimir Putin sagte in jener Woche, Russland warte noch auf Unterlagen des Turbinenherstellers Siemens Energy, und er wisse nicht, in welchem ​​Zustand sie bei der Rückgabe sein würden.

Er sagte auch, dass Gazprom in naher Zukunft weitere Nord Stream 1-Turbinen zur Wartung schicken werde.

Berichterstattung von Reuters; Redaktion von Kevin Liffey

Bild & Quelle: Reuters

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