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Deutschland plant neue Finanzkriminalitätsbehörde zur Bekämpfung der Geldwäsche

BERLIN, 23. August (Reuters) – Deutschland will eine neue Finanzkriminalitätsbehörde schaffen, die mehrere fragmentierte Kompetenzen bündeln würde, einschließlich der Durchsetzung von Sanktionen, heißt es in einem Papier des Finanzministeriums am Dienstag.

Bundesweit gibt es derzeit mehr als 300 Aufsichtsbehörden, eine Zahl, die das Finanzministerium reduzieren möchte.

Mit der neuen Behörde erhofft sich das Finanzministerium eine Erleichterung bei der Aufarbeitung komplexer internationaler Geldwäschefälle, die seit langem ein Schwachpunkt des Landes sind.

„Wir müssen in vielen Bereichen besser werden“, sagte ein Regierungsvertreter mit Blick auf die Geldwäschebekämpfung.

Die bisherige Stabsstelle FIU, die Verdachtsmeldungen entgegennimmt, wird mit der neuen Behörde zusammenarbeiten, und es wird eine Koordinierungsstelle zur Überwachung des Nichtfinanzsektors eingerichtet.

Einzelheiten zu den Plänen des Ministeriums werden diese Woche veröffentlicht.

Berichterstattung von Christian Kraemer, Schreiben von Miranda Murray, Redaktion von Madeline Chambers

Bild & Quelle: Reuters

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