Ab sofort stehen jährlich 15,8 Millionen Euro für Bauinvestitionen in Brennpunktschulen in Thüringen bereit. Bildungsminister Christian Tischner (CDU) hat die Förderrichtlinie für die Startchancen-Schulen unterzeichnet. Damit können sich 93 Brennpunktschulen, die einen hohen Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler haben, um diese Förderung bewerben.
Eine der Schulen, die von diesem Programm profitieren wird, ist die Otto Lilienthal Gemeinschaftsschule in Erfurt. Das Ziel besteht darin, Lernumgebungen zu schaffen, die Bildungsgerechtigkeit fördern und Lehrer entlasten. Für die Schulen sind verschiedene förderfähige Maßnahmen vorgesehen, darunter Kreativlabore, Rückzugsräume, barrierefreie Außenbereiche sowie klimafreundliche Ausstattungen.
Förderzeitraum und -ziele
Anträge für die Förderung können bis Ende 2030 gestellt werden, der Förderzeitraum erstreckt sich bis 2034. Während der Fokus auf Grundschulen liegt, sind auch Gemeinschafts-, Regel-, Gesamtschulen und berufsbildende Schulen in das Programm einbezogen. Insgesamt stehen bis 2034 230 Millionen Euro für die Startchancen-Schulen zur Verfügung.
Das Programm hat drei Säulen: die Finanzierung für Personal, die Schaffung zeitgemäßer Lernumgebungen und spezifische Angebote für Schulen. Etwa 23.000 Schülerinnen und Schüler in Thüringen sollen von diesen Initiativen profitieren.
Digitale Wettbewerbsvorteile
Im Rahmen des Startchancen-Programms wird ebenfalls das „Digitale Chancenbudget“ eingeführt. Hierbei handelt es sich um eine digitale Planungs- und Projektverwaltungsumgebung für die umzusetzenden Maßnahmen. Schulen erhalten das Freie Chancenbudget, um zielgerichtete Maßnahmen zur Erreichung der Programmziele umzusetzen. Der Zugang erfolgt über das Thüringer Schulportal.
Darüber hinaus wird die Planung und Umsetzung durch Clusterassistentinnen und Clusterassistenten sowie Beratertandems der Schulämter unterstützt. Aus Sicherheits- und Leistungsgründen wird die Sitzung automatisch nach 60 Minuten beendet.
Der Freistaat Thüringen und der Bund stellen in den nächsten zehn Jahren jeweils 230 Millionen Euro zur Verfügung, um gleichen Zugang zu Bildung für alle zu ermöglichen. Das Startchancen-Programm zielt darauf ab, Brennpunktschulen gezielt durch Investitionen in lernförderliche Umgebungen, bedarfsgerechte Lösungen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie durch qualifiziertes Personal zu stärken.
Für weitere Informationen zum Programms können Interessierte auf der Webseite des Thüringer Schulportals nachlesen, das zusätzliche Details zur Umsetzung bereithält.
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