Gemäß einem Bericht von www.derstandard.de, spricht sich Gabriel Felbermayr, Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo), für eine teilweise Koppelung des Pensionsantrittsalters an die Lebenserwartung aus. Er betonte, dass Modelle wie die Korridorpension besser bekannt gemacht werden müssen, und dass sämtliche Eingriffe gut überlegt sein sollten, um nicht mit halbbackenen Schnellschüssen zu agieren.

Auswirkungen auf den Finanzmarkt

Die teilweise Koppelung des Pensionsantrittsalters an die Lebenserwartung könnte langfristige Auswirkungen auf den Finanzmarkt haben. Da Menschen heute statistisch gesehen länger leben als in der Vergangenheit, könnte eine Anpassung des Pensionsantrittsalters an die steigende Lebenserwartung dazu führen, dass Rentenfonds und Versicherungen ihre Berechnungen und Prognosen anpassen müssen. Dies könnte zu einer veränderten Allokation von Kapital auf dem Markt führen, da Rentenfonds und Versicherungen möglicherweise ihre Portfolios umschichten müssen, um den neuen Gegebenheiten Rechnung zu tragen.

Analyse und Berechnung

Die Lebenserwartung in Österreich und anderen Industrieländern steigt kontinuierlich an. Eine teilweise Koppelung des Pensionsantrittsalters an die Lebenserwartung könnte bedeuten, dass Menschen länger im erwerbstätigen Alter bleiben und somit länger Beiträge in die Rentenversicherungssysteme einzahlen. Dies könnte kurzfristig zu höheren Einnahmen für diese Systeme führen. Langfristig könnte es jedoch zu einer höheren Belastung dieser Systeme führen, da die Renten für einen längeren Zeitraum gezahlt werden müssen.

Die Auswirkungen auf den Finanzmarkt könnten sich in Form von veränderten Renditeerwartungen, geänderten Anlagestrategien und potenziell höherer Volatilität zeigen. Eine genaue Berechnung der Auswirkungen auf den Markt erfordert eine detaillierte Analyse von Faktoren wie Bevölkerungsentwicklung, Rentensystemen, und Finanzprodukten.

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