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Die UBS hat das „Global Investment Returns Yearbook 2026“ veröffentlicht, das entscheidende Erkenntnisse zur Entwicklung der Finanzmärkte seit 1900 liefert. Laut der Analyse von Paul Marsh, Mike Staunton (London Business School) und Elroy Dimson (University of Cambridge) stellen Aktien die erfolgversprechendste Anlageform dar. Unter Berücksichtigung der Inflation haben Aktien in 21 Ländern die höchste Rendite unter traditionellen Anlageklassen erzielt. In den USA erwirtschafteten Aktien im Durchschnitt 9,8 Prozent pro Jahr, wobei eine Investition von 1 US-Dollar im Jahr 1900 bis Ende 2025 auf beeindruckende 124.854 Dollar anwuchs.

Gewöhnliche Anleihen konnten zwar auch Renditen erzielen, jedoch fallen diese wesentlich geringer aus. Langlaufende Anleihen erzielten lediglich eine Rendite von 4,6 Prozent pro Jahr. Eine Investition von 1 US-Dollar in langfristige Anleihen wuchs hingegen nur auf 284 Dollar. Bei Inflation reduziert sich der Wert des Geldes erheblich, sodass die reale Rendite von US-Aktien 6,6 Prozent und die von langlaufenden Anleihen nur 1,6 Prozent betrug.

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Vergleich der Anlageklassen

Die Stiftung Warentest hat in einer Studie die realen Durchschnittsrenditen verschiedener Anlageklassen untersucht und dabei auf die Entwicklungshistorie und Inflation geachtet. Während Aktien in den letzten 50 Jahren in Deutschland nach Abzug der Inflation eine Rendite von 5,8 Prozent pro Jahr erzielten, setzte sich ein weniger erfreuliches Bild bei Anleihen durch. Diese erzielten im gleichen Zeitraum real ein Minus von 1,6 Prozent, was die Aussage von UBS zu den niedrigen Anleiherenditen bestätigt.

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Gemäß den Daten, die bis zum 28. Februar 2023 verfügbar sind, zeigt sich, dass die Rendite von Schwellenländern von 1960 bis 2025 mit 10,9 Prozent über den entwickelten Märkten mit 9,6 Prozent lag. Der historische Vergleich stellt auch fest, dass Gold, obwohl es in 13 von 28 Jahren bei einer Inflation über 3 Prozent Verluste hinnehmen musste, über lange Zeiträume die Kaufkraft stabilisieren konnte. Seit 1900 stieg der reale Goldpreis um das 5,2-Fache.

Langfristige Investitionsmöglichkeiten

Langfristige Geldanlagen bieten eine Vielzahl von Optionen. Wie eine Analyse zeigt, variieren die Renditen je nach Art der Investition erheblich. Anleihen, beispielweise, hatten eine durchschnittliche Rendite von 2,50 Prozent bei einem realen Wert von nur 0,50 Prozent, falls man die Inflation berücksichtigt. Im Gegensatz dazu erzielten Festgeldanlagen eine Rendite zwischen 2,50 und 3,10 Prozent p.a.

Aktienfonds bieten eine weitere interessante Möglichkeit zur Geldanlage. Der ETF mit der WKN A1JX52 konnte über einen Zeitraum von 10 Jahren eine annualisierte Rendite von etwa 10,74 Prozent erreichen. Damit zeigt sich, dass Investitionen in Fonds weiterhin eine attraktive Option für Anleger darstellen. Ähnlich erfolgreich waren Edelmetalle, die im 10-Jahres-Zeitraum eine Rendite von etwa 12,83 Prozent vorweisen konnten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass historische Daten zwar nicht die zukünftige Entwicklung vorhersagen können, sie jedoch wertvolle Einblicke in die Performance verschiedener Anlageklassen geben. Ein rechtzeitiges Handeln und eine strategische Diversifikation bleibt daher der Schlüssel zu einer erfolgreichen Vermögensanlage.

Für weitere Details über die langfristige Rendite von Anlageklassen besuchen Sie bitte Pfefferminzia, Statista oder DeltaValue.