Auf der Jahreskonferenz 2026 in München hat Walter Mertl, Mitglied des Vorstands der BMW AG, am 12. März 2026 die positiven Geschäftsergebnisse des Unternehmens für das Jahr 2025 präsentiert, trotz herausfordernder Rahmenbedingungen wie Zöllen und Währungsentwicklungen. BMW erzielte ein Konzernergebnis von über 10 Mrd. Euro und verzeichnete einen Absatz von 2,46 Millionen Fahrzeugen, was einem Volumenwachstum von 0,5 % entspricht. Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge am Gesamtabsatz liegt bei über 26 %, während die BEV-Anteil fast 18 % erreicht.
Um im hart umkämpften Markt erfolgreich zu bleiben, plant BMW, seine Strategie insbesondere durch den Fokus auf die NEUE KLASSE weiter anzupassen. Kostensenkungen in vielen Bereichen und eine Ausbalancierung des Absatzes über verschiedene Regionen und Marken sollen zur Stabilisierung beitragen. Zudem möchte BMW die F&E-Leistungen um 8 % auf 8,3 Mrd. Euro und die Investitionen um 20 % auf 7,2 Mrd. Euro senken. Diese Einsparungen sollen frühe Investitionen in neue Technologien und Produkte fördern.
Nachhaltigkeit und CO₂-Reduktion
Ein zentrales Anliegen von BMW ist die Reduzierung der CO₂-Emissionen. Das Unternehmen hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen in der Produktion und den Fahrzeugen bis 2035 um mindestens 60 Millionen Tonnen CO₂e im Vergleich zu 2019 zu reduzieren. Das ursprüngliche Ziel, bis 2030 mindestens 40 Millionen Tonnen CO₂e einzusparen, wurde angepasst, um die Umweltauswirkungen noch drastischer zu senken. Die Berechnung dieser Einsparungen umfasst nicht nur Kohlendioxid, sondern auch andere Treibhausgase, die entsprechend umgerechnet werden.
BMW verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der den gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge berücksichtigt. Es sollen mehr erneuerbare Energien in der Produktion und Lieferkette eingesetzt, recycelte Rohstoffe verwendet und die Effizienz der Produkte erhöht werden. Ein konkretes Beispiel für diese Maßnahmen ist die Entwicklung des neuen elektrischen ix3 50 xDrive, der im Lebenszyklus lediglich 23 Tonnen CO₂e ausstößt, verglichen mit 52,8 Tonnen CO₂e des vergleichbaren BMW X3 20 xDrive mit Verbrennungsmotor.
Innovationen in der Logistik
Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie testet BMW zudem innovative Projekte zur CO₂-Reduktion in der Logistik. In Regensburg werden bereits vollelektrische Sattelschlepper eingesetzt, die Einsparungen von bis zu 94 Tonnen CO₂ pro Jahr ermöglichen. Darüber hinaus gibt es Pilotprojekte zur Nutzung sauberer Windenergie zur Energieversorgung der Elektro-Lkw, bei denen eine neuartige Technologie getestet wird, die keine beweglichen Teile verwendet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass BMW auf einem soliden Kurs ist, um sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Ziele zu erreichen. Die Unternehmensstrategie umfasst Kostensenkung, Fokussierung auf Elektromobilität und eine umfassende Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette. Auch wenn die Herausforderungen geblieben sind, zeigt BMW mit seinem Engagement für Nachhaltigkeit und Innovation, dass das Unternehmen gewillt ist, eine führende Rolle in der Automobilindustrie der Zukunft zu übernehmen.
Für weitere Informationen zu den Zielen und Strategien von BMW besucht bitte die Quellen: BMW Group, Zeit und Sustainable Switzerland.



