Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat einen neuen Partner für die Deutschen Hallenmeisterschaften 2026 gewonnen. Die Continentale Krankenversicherung wird offizieller Sponsor und das unterstreicht die enge Verbindung zwischen Sport und Gesundheit. Die Meisterschaften finden vom 27. Februar bis zum 1. März 2026 in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund statt, wo bereits im Vorjahr herausragende Leistungen verzeichnet wurden, einschließlich einer Weltklasse-Bestleistung der Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye. leichtathletik.de berichtet, dass die Continentale in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert und damit einen bedeutenden Anlass mit den Meisterschaften verbindet.
DLV-Vorständin Dr. Kristin Behrens betont die Wichtigkeit der Hallenmeisterschaften als sportlichen Gradmesser, der Athleten die Möglichkeit bietet, ihre Leistung unter optimalen Bedingungen zu zeigen. Michael Mottl, Geschäftsführer der Deutschen Leichtathletik Marketing GmbH, hebt die hohe mediale Reichweite der Meisterschaften hervor und plant, das Jubiläum der Continentale während der Wettkämpfe gebührend zu würdigen.
Engagement für Gesundheit und Leistung
Das Engagement der Continentale Versicherung für Gesundheit und sportliche Entwicklung wird durch den Vorstand Jürgen Wörner weiter betont. Das Unternehmen, das 1926 in Dortmund gegründet wurde, hat sich als eine der großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland etabliert, mit rund 7.500 Mitarbeitern. Es setzt insbesondere auf Eigenverantwortung, Qualität und Fairness in der Gesundheitsversorgung. Dies passt perfekt zur Philosophie des DLV, der Sport und Gesundheit eng miteinander verknüpft.
Die Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften, die seit 1954 jährlich stattfinden, möglich sind nur für Athleten, die eine festgelegte Mindestleistung erreichen. In den letzten Jahren wurde darauf geachtet, dass nur Athleten mit deutscher Staatsangehörigkeit teilnehmen dürfen, um die Meisterschaften als Gradmesser für die besten deutschen Athleten zu wahren. Diese Regelung gilt seit 2017 und wurde eingeführt, um Missstände durch kurzfristig verpflichtete Ausländer zu vermeiden. Wikipedia erläutert, dass diese Maßnahme auch für die Integrität der Wettkämpfe und die Ehrung deutscher Athleten wichtig ist.
Ein Blick in die Geschichte
Die Hallenmeisterschaften haben sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Ursprünglich gab es verschiedene Bahnlängen für die Disziplinen, die an die Gegebenheiten der Hallen angepasst wurden. Ab den 1970er Jahren setzte sich das Maß von 60 m für die Sprintstrecke und 200 m für die Rundbahn durch, das seit 1975 allgemeiner Standard ist.
Das Event in Dortmund wird nicht nur eine Plattform für Athleten sein, sondern auch eine Gelegenheit, das hundertjährige Bestehen der Continentale zu feiern – ein Beispiel dafür, wie Sport und Gesundheitsversorgung Hand in Hand gehen können. Die Vorbereitungen für die Meisterschaften laufen bereits und die Vorfreude auf herausragende Leistungen und spannende Wettkämpfe wächst.