Am 7. Februar 2026 haben das Asia Commercial Bank (ACB) und VNPAY eine wichtige Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Diese zielt darauf ab, digitale Zahlungs- und Steuerzahlungslösungen für Kleinunternehmen zu implementieren. Der Schritt erfolgt im Rahmen der neuen für den 1. Januar 2026 eingeführten Regelung, die Gewerbetreibende verpflichtet, ihre Steuern über offizielle Steuererklärungen zu entrichten. Die Initiative soll Transparenz in den Geschäftsprozessen erhöhen und die Standardisierung fördern, könnte jedoch anfangs zu Unsicherheiten führen, da viele Unternehmen ihre Betriebsabläufe entsprechend anpassen müssen.
ACB und VNPAY haben ein umfassendes Paket zur digitalen Transformation entwickelt. Dieses beinhaltet moderne Zahlungsmethoden wie VNPAY-SmartPOS, VNPAY-PhonePOS und VNPAY-QR-Code-Zahlungen. Ein besonderer Fokus wurde auch auf ein Toolkit für digitale Steuerzahlungen gelegt, das unter anderem Verkaufssoftware, elektronische Rechnungen, digitale Verträge sowie digitale Signaturen umfasst. Diese Lösung soll Unternehmenskunden helfen, ihre Betriebsabläufe zu standardisieren und die Transparenz des Cashflows aufrechtzuerhalten.
Unterstützung weiblicher Unternehmer
Die beiden Unternehmen betonen, dass ihr Angebot flexibel ist und für verschiedene Geschäftsmodelle geeignet ist. Herr Ngo Tan Long von ACB hebt hervor, dass diese Unterstützung für die Geschäftshaushalte besonders wichtig ist, um den Übergang zur neuen Methode der Steuererklärung zu meistern. Gleichzeitig erwähnt Herr Nguyen Huu Phuc von VNPAY, dass die praktischen Bedürfnisse der Geschäftsinhaber im Fokus stehen und bei der Entwicklung der Produkte berücksichtigt wurden.
Für Privathaushalte und Unternehmen bieten ACB und VNPAY ab dem Startdatum der Implementierung bis 2028 eine kostenlose digitale Steuererklärungslösung an, die Vertriebsmanagement-Software, VNPAY-Invoice, den TVAN-Dienst, sowie eine zehnjährige Rechnungsspeicherung in der VNPAY Cloud umfasst. Diese Maßnahmen sollen auch helfen, die Anforderungen an die Steuerpflichten zu erfüllen und proaktive Technologieeinführungen zu fördern, um die Effizienz zu steigern.
Digitale Transformation im Steuerwesen
Der Trend zur Digitalisierung ist auch in Deutschland spürbar, wo ab 2026 die elektronische Steuererklärungspflicht für viele Steuerpflichtige verpflichtend wird. Dies betrifft verschiedene Steuerarten, darunter Einkommensteuererklärungen, Umsatzsteuererklärungen und Gewerbesteuererklärungen. Die Umstellung soll die Abläufe vereinfachen, die Bearbeitungszeiten verkürzen und die Nachvollziehbarkeit erhöhen. Steuerbescheide werden künftig digital versendet und bieten interaktive Elemente zur Rückmeldung und Korrektur.
Praktische Beispiele zur Nutzung digitaler Tools zeigen, wie wichtig es ist, frühzeitig ein ELSTER-Konto einzurichten und Belege digital vorzubereiten. Das Portal wird durch verschiedene Technologien wie künstliche Intelligenz ergänzt, die Steuerdaten analysiert und Muster erkennt. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit von Steuererklärungen in Deutschland konnte bereits verbessert werden, was die Effizienz der Finanzverwaltung steigert.
Zusätzlich werden auch Herausforderungen bei der digitalen Transformation thematisiert. Fragen zur Datensicherheit, Schulungen für Mitarbeiter und der Ausbau digitaler Infrastrukturen stehen im Raum. Dennoch scheint der zukünftige Fokus weiterhin stark auf der Nutzung von KI und weiteren Automatisierungen zur Effizienzsteigerung zu liegen. Unternehmen können von digitalen Buchhaltungslösungen und intelligenten Systemen profitieren, die das Steuerwesen vereinfachen und das Verständnis komplexer steuerlicher Sachverhalte fördern können.
Die Entwicklungen spiegeln den steigenden Bedarf an digitalen Lösungen in der Finanzverwaltung wider und zeigen, wie diese Technologien sowohl Unternehmen als auch Privathaushalten helfen können, ihre steuerlichen Verpflichtungen effizient zu erfüllen.