Am Dienstagabend, dem 17. Februar 2026, brach ein Brand im Euronics-Markt am Caldenhofer Weg in Hamm aus. Laut wa.de begann das Feuer in einer Lagerhalle, wobei meterhohe Flammen aus dem Dach schlugen. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Menschen mehr im Gebäude, wodurch Verletzungen vermieden werden konnten. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften, einschließlich zwei Löschzügen, im Einsatz und konnte das Feuer relativ schnell unter Kontrolle bringen.

Die ersten Meldungen über den Brand erreichten die Einsatzkräfte um 18:15 Uhr. Um die Auswirkungen des Feuers einzudämmen, wurde eine Brandwache für die Nacht eingerichtet. Auch die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen und beschlagnahmte den Brandort. Diese Vorsichtsmaßnahmen sind notwendig, um den genauen Brandhergang zu klären.

Warnungen für Anwohner

Die Behörden gaben über die Nina-App eine Warnung aus, um die Bevölkerung vor den heranziehenden Rauchgasen zu schützen. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen sowie Klimaanlagen abzuschalten. Die Rauchwolke zog in Richtung Braam-Ostwennemar, weswegen Autofahrern geraten wurde, ihre Lüftung auf Umluft zu schalten und das Gebiet zu verlassen. Laut lippewelle.de bestand die Möglichkeit gesundheitlicher Beeinträchtigungen, die durch die Rauchgase verursacht werden könnten.

Die vollständige Warnung vor den Rauchgasen wurde um 22:05 Uhr aufgehoben, nachdem die Situation unter Kontrolle war. Dennoch blieb der Caldenhofer Weg ab der Tulpenstraße für den Verkehr gesperrt, während Mitarbeiter der Stadtwerke das Euronics-Geschäft und angrenzende Wohngebäude stromlos schalteten.

Hintergrund zur Brandschutzstatistik

Der Brand in Hamm ist Teil eines übergeordneten Themas, das die Notwendigkeit eines effektiven Brandschutzes unterstreicht. Die vfdb-Brandschadenstatistik, die von der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes erstellt wird, verdeutlicht die Risiken, die von Gebäudebränden ausgehen. Zwischen 2013 und 2017 wurden über 5.000 Einsätze erfasst, wobei Küchen mit 27 Prozent der Brandentstehungen als häufigster Ort für Brände identifiziert wurden. Diese Statistik ist besonders wichtig, um fundierte Entscheidungen im Bereich Brandschutz zu treffen, insbesondere im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen wie fortgeschrittene Brandausbreitung bei Holzbaukonstruktionen und das erhöhte Schadenausmaß in den Nachtstunden.

Die vfdb hat zudem moderne Methoden zur Erfassung von Brandrisiken, einschließlich der Berücksichtigung von neuen Technologien wie Elektromobilität, entwickelt. Dies hängt unmittelbar mit der Notwendigkeit zusammen, im Brandfall schnellstmöglich handeln und die Bevölkerung schützen zu können.