Der Dresdner Immobilienmarkt zeigt sich im Jahr 2025 erholt und verzeichnet einen signifikanten Anstieg an Transaktionen. Laut dem Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Stadt Dresden wurden im vergangenen Jahr insgesamt 5.080 Immobilientransaktionen erfasst, was einem Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht, in dem lediglich 4.563 Transaktionen verzeichnet wurden. Während die Anzahl der Verkäufe steigt, sank der Gesamtumsatz auf rund 1,9 Milliarden Euro, etwa 100 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Dies deutet darauf hin, dass trotz einer Zunahme an Transaktionen insbesondere der Geldumsatz im Bereich bebauter Grundstücke zurückgegangen ist.

Der markt für Sondereigentum, insbesondere Eigentumswohnungen, zeigt sich als der aktivste Teilmarkt: Mit 3.910 Erwerbsvorgängen macht er etwa 77 Prozent der gesamten Verkäufe aus. Hier konnten die Transaktionen um 18 Prozent und der Geldumsatz um 25 Prozent auf rund 820 Millionen Euro gesteigert werden.

Marktentwicklung und Preistrends

Betrachtet man die verschiedenen Kategorien von Immobilien, so stieg der Umsatz bei bebauten Grundstücken auf rund 1 Milliarde Euro, was einen Rückgang von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Handelszahlen in diesem Bereich stiegen jedoch von 787 auf 803. Bei unbebauten Grundstücken wurde ein Rückgang von 17 Prozent auf 361 Verkäufe festgestellt, wobei sich der Geldumsatz um 53 Prozent auf rund 99 Millionen Euro verringerte.

Die Preise für Grundstücke stiegen im Jahr 2025 ebenfalls. Der durchschnittliche Preis für Baugrundstücke für freistehende Einfamilienhäuser lag bei 360 Euro pro Quadratmeter und damit 12 Prozent über dem Vorjahresniveau. Auch die geschossbaureifen Grundstücke für Miet- und Eigentumswohnungen verteuerten sich auf 675 Euro pro Quadratmeter. Für Käufer von freistehenden Einfamilienhäusern ab Baujahr 1992 musste im Durchschnitt ein Preis von rund 585.000 Euro gezahlt werden, während der Quadratmeterpreis bei 4.470 Euro lag.

Außerdem hat sich der Markt für Neubauten positiv entwickelt: Die Anzahl der neu gebauten Eigentumswohnungen stieg um 75 Prozent auf 373 Einheiten, wobei der Preis auf 6.460 Euro pro Quadratmeter angestiegen ist.

Statistische Einblicke und regionale Analysen

Bereits im ersten Halbjahr 2025 wurden 2.482 Immobilienübergänge erfasst, mit einem Umsatz von rund 911 Millionen Euro, was einem Anstieg von 21 Prozent bei der Anzahl der Übergänge sowie von 33 Prozent im Geldumsatz im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr entspricht. Die Kaufverträge für Baugrundstücke stiegen ebenfalls, von 52 im ersten Halbjahr 2024 auf 57 im ersten Halbjahr 2025.

Zusätzlich zu diesen lokalen Berichten arbeitet der Arbeitskreis der Oberen Gutachterausschüsse an einem Immobilienmarktbericht, der im Dezember 2025 veröffentlicht wird. Dieser Bericht wird Daten zu Kaufpreisen, Geldumsätzen und Transaktionszahlen von Wohnimmobilien in Deutschland enthalten, wobei die Daten von den Gutachterausschüssen bereitgestellt werden und bereits jetzt über ein neues Dashboard zugänglich sind. Dieses Dashboard beinhaltet interaktive Karten und Diagramme zu Kaufpreisen und Transaktionen, sowie regionale Daten für die Berichtsjahre 2023 und 2024, die auf BBSR verfügbar sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Dresdner Immobilienmarkt im Jahr 2025 nicht nur von einer hohen Zahl an Transaktionen, sondern auch von gestiegenen Preisen geprägt ist. Diese Entwicklung spiegelt sich in allen Teilmärkten wider und lässt auf eine weiterhin dynamische Marktentwicklung schließen. Der vollständige Grundstücksmarktbericht wird Mitte April 2026 veröffentlicht und ist kostenlos abrufbar unter dresden.de.