E.on setzt weiterhin auf einen umfassenden Umbau der Energieinfrastruktur und berichtet über erfreuliche Geschäftszahlen sowie ambitionierte Investitionspläne. Der Konzern hat im vergangenen Jahr sein bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA) um 9% auf insgesamt 9,85 Milliarden Euro steigern können. Dies wurde maßgeblich durch die hohen Investitionen von 8,5 Milliarden Euro in die Energienetze und andere Infrastrukturmaßnahmen ermöglicht. Finanzchefin Nadia Jakobi sieht in diesen starken Ergebnissen die Grundlage für zukünftige Milliardenprojekte und plant, die Investitionen im Jahr 2026 auf 8,7 Milliarden Euro zu erhöhen, wie der Aktionär berichtet.
Für das laufende Jahr strebt E.on ein bereinigtes EBITDA zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro sowie einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 2,7 und 2,9 Milliarden Euro an. Ausblick auf das Jahr 2030: Der Konzern plant bis dahin Investitionen von insgesamt 48 Milliarden Euro, von denen 40 Milliarden Euro in den Ausbau, die Modernisierung und die Digitalisierung der Verteilnetze fließen sollen.
Dividende und Marktentwicklung
E.on hat zudem eine Erhöhung der Dividende von 0,55 auf 0,57 Euro je Aktie vorgeschlagen, was bei den aktuellen Kursen einer Rendite von über 3% entspricht. Die E.on-Aktie hat seit Ende 2022 stark an Fahrt gewonnen und ein neues Hoch seit 2012 erreicht. Zwar zeigte sich die Aktie im frühen Handel auf Tradegate mit einem Verlust von gut 2%, dennoch liegt der Kurs für Aktionäre, die vor einem Jahr investierten, weiterhin bei etwa 60% Zuwachs, so Boersennews.
2023 erzielte E.on ein bereinigtes Konzern-EBITDA von 9,4 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss von 3,1 Milliarden Euro. Diese Ergebnisse übertrafen die ursprünglichen Prognosen des Unternehmens. Außerdem wurden im Jahr 2023 insgesamt 6,4 Milliarden Euro investiert, was einem Anstieg von rund 33% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ein wesentlicher Teil dieser Investitionen, etwa 5,2 Milliarden Euro, floss in den Ausbau, die Modernisierung und die Digitalisierung der Netze.
Zukunftsprognosen und Mitarbeiter
Für 2024 wird ein bereinigtes Konzern-EBITDA zwischen 8,8 und 9,0 Milliarden Euro erwartet, während der bereinigte Konzernüberschuss zwischen 2,8 und 3,0 Milliarden Euro liegen soll. E.on plant, in den kommenden Jahren zusätzliche Investitionen von 42 Milliarden Euro für die Zeitspanne 2024 bis 2028 zu tätigen, erhöht von 33 Milliarden Euro. Diese Investitionen werden sich überwiegend auf Energienetze und Energieinfrastrukturlösungen konzentrieren, wobei rund 70% der Mittel in Deutschland eingesetzt werden, wie das Presseportal berichtet.
Darüber hinaus plant E.on, bis 2028 neue Erneuerbare-Energie-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über einem Gigawatt aufzubauen, dabei liegt ein besonderer Fokus auf Photovoltaik-Projekten. Um diesen Wachstumskurs zu unterstützen, wurden bereits rund 3.000 neue Mitarbeiter eingestellt und das Unternehmen verfolgt das Ziel, bis 2028 das bereinigte Konzernergebnis auf über 11 Milliarden Euro zu steigern.