Heute, am 24. Oktober 2025, hat der Klimawandel in Kombination mit modernen, erneuerbaren Heiztechniken die Dringlichkeit einer Effizienzsteigerung in Gebäuden erneut unterstrichen. Laut der Verbraucherzentrale NRW wird Wärmedämmung zunehmend wichtiger und ist eng mit den aktuellen Fördermöglichkeiten für Modernisierungen verknüpft. Dies wurde in einem Vortrag von Carsten Peters, einem Energieberater der Verbraucherzentrale, erläutert, in dem die Funktionsweise der Dämmung sowie ihre Vorteile und Mythen thematisiert wurden. Durch die richtige Dämmung kann nicht nur Energie gespart, sondern auch das Risiko von Feuchte und Schimmelbildung verringert werden.

Die Bedeutung der Wärmedämmung ist besonders im Kontext der ambitionierten Klimaziele zu sehen. Die Deutsche Umwelthilfe hebt hervor, dass der Bausektor einer der energieintensivsten Sektoren der deutschen Wirtschaft ist und eine fundamentalneue Herangehensweise benötigt, um die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Um dies zu schaffen, muss der Energieverbrauch im Gebäudebereich nachhaltig gesenkt werden, da die klimaschädlichen Emissionen seit Jahrzehnten konstant hoch sind. Ziel ist es, durch den massiven Umbau des Gebäudebestands Emissionsminderungen zu erreichen und große Mengen an Dämmmaterialien in den kommenden Jahren einzusetzen.

Die Herausforderungen im Bausektor

Wesentlich zur Reduzierung von CO2-Emissionen ist ein Umdenken in der Planung und beim Einsatz von Baustoffen erforderlich. Die Deutsche Umwelthilfe zeigt auf, dass Bau- und Dämmstoffabfälle oft in Verbrennungsanlagen oder auf Mülldeponien enden, wodurch wertvolle Ressourcen verschwendet werden. Um dem entgegenzuwirken, wird eine Sanierungsoffensive angestrebt, die nicht nur die Emissionen verringern, sondern auch die Umweltauswirkungen der verwendeten Materialien berücksichtigen soll. Hierbei spielt die Rückbaufähigkeit von Materialien eine zentrale Rolle.

Die Initiative der deutschen Regierung zur Reduktion von Emissionen ist Teil eines größeren EU-Vorhabens. 2019 wurde der „European Green Deal“ vorgestellt, der die Verbindung zwischen wirtschaftlichem Wachstum und Klimaschutz fördern soll. Ziel der EU ist es, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und die Nettotreibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55% im Vergleich zu 1990 zu senken. Die Umsetzung dieser Ziele dolle durch verschiedene Gesetzesinitiativen gefördert werden, darunter die Novellierung der Energieeffizienzrichtlinie und der Gebäuderichtlinie.

Umsetzung der Klimaziele

Der Gebäudesektor trägt 40% zum gesamten Energieverbrauch und 36% zu den Treibhausgasemissionen in Deutschland bei. Im Rahmen des neuen Emissionshandels für Gebäude und den Verkehr (ETS 2), der ab 2027 gelten soll, wird die Verantwortung für die Erfüllung der Klimaziele stark betont. Um den Herausforderungen zu begegnen, haben Bund und Länder bereits verschiedene Förderprogramme ins Leben gerufen, wie etwa die Bundesförderung Effiziente Gebäude.

Abschließend ist klar, dass eine nachhaltige Wärmedämmung nicht nur die Energieeffizienz erhöht, sondern auch entscheidend zur Erreichung der Klimaziele beiträgt. Die Aufklärung über Fördermöglichkeiten und individuelle Beratungen, wie sie im Vortrag von Carsten Peters angeboten werden, sind wichtige Schritte auf diesem Weg.