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Der Jahresempfang in Rehna stand ganz im Zeichen des Ehrenamts und der kommunalen Entwicklung. Renate Schlatow wurde für ihr jahrzehntelanges Engagement im Klosterverein mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ehrte nicht nur Schlatows Einsatz, sondern auch ihre Rolle als eine der Initiatorinnen des Klostervereins, der sich der Revitalisierung des historischen Klosters widmet. Eva Doßmann, die ehemalige Vorsitzende des Klostervereins, hielt eine bewegende Laudatio, in der sie den Zusammenhalt der Vereinsmitglieder sowie deren enge Verbindung zu den Rehnaern hervorhob. Bürgermeister Martin Reininghaus überreichte die Ehrennadel und betonte, dass Schlatow die Auszeichnung allen Engagierten widmete.

Mehr als 100 Gäste, darunter Landtagspräsidentin Birgit Hesse und Landrat Tino Schomann, nahmen an dem Empfang teil. Hesse sprach sich für die Förderung des Zusammenhalts in der Gemeinde aus, während Schomann die Unternehmer ermutigte, bei Problemen frühzeitig Kontakt mit dem Landkreis aufzunehmen.

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Investitionen und mögliche Steuererhöhung

Im Rahmen des Empfangs kündigte Reininghaus auch bedeutende Investitionen in die kommunale Infrastruktur an. So soll die Sanierung der Schulen in den Sommerferien 2026 beginnen, während der Hortneubau voraussichtlich im April 2023 abgeschlossen wird. Außerdem steht die Neugestaltung des Mühlenteich-Areals kurz vor dem Abschluss, die am 16. April 2023 eingeweiht werden soll. Um diese Projekte zu finanzieren, könnte Rehna den Gewerbesteuersatz auf den Landesdurchschnitt anheben. Ein Vorschlag, den der Finanzausschuss der Stadtvertretung machen wird.

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Anerkennung für den Klosterverein

Der Klosterverein, dessen Arbeit maßgeblich durch das Engagement von Schlatow geprägt wurde, erhielt zudem eine Geldspende von 2.000 Euro, überreicht von awekProtech, einem Kabelkonfektionär aus der Region. Diese Spende wird in den Kulturbereich des Vereins investiert, der bereits für verschiedene Projekte, wie das Klosterfest und den Musiksommer im Nonnengarten, ausgezeichnet wurde. Die Mitglieder des Klostervereins sind eine bunte Mischung, mit 180 Mitgliedern, deren Altersrange von 6 bis 92 Jahren reicht.

Forschungsprojekte zur Stärkung des Ehrenamts

Der Klosterverein und das Ehrenamt im Allgemeinen stehen im Fokus verschiedener Forschungsprojekte zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, die im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) durchgeführt werden. Diese Projekte zielen darauf ab, Fakten und Trends zu erarbeiten sowie Politikempfehlungen zu entwickeln. Ein zentrales Ziel ist die Bekämpfung der Herausforderungen, die sich aus dem demografischen Wandel ergeben, der Nachwuchsprobleme in Vereinen verursacht. In ländlichen Regionen sind zudem größere Distanzen und fehlende hauptamtliche Anlaufstellen für das Ehrenamt von Bedeutung. Die Forschungsprojekte, die bis 2024 laufen, umfassen Themen wie die Analyse von Engagementkonstellationen in ländlichen Gemeinden und die Rolle junger Menschen im Ehrenamt.