Am 13. Februar 2026 stehen bedeutende Entwicklungen im Containerterminal-Sektor in Bremerhaven bevor. Eurogate und APM Terminals, eine Tochtergesellschaft der Reederei A.P. Moller-Maersk, verhandeln über eine langfristige Partnerschaft zur Modernisierung des North Sea Terminal Bremerhaven (NTB). Ziel ist es, eine Investition von einer Milliarde Euro zu sichern, um das Terminal zu einer der effizientesten und resilientesten Umschlaganlagen weltweit zu machen. Der Fokus liegt auf dem Betrieb mit Null-Treibhausgasemissionen.

Gemäß den Vereinbarungen, die zwischen den beiden Unternehmen getroffen wurden, soll die jährliche Umschlagskapazität des Terminals von drei auf vier Millionen TEU (Twenty-foot Equivalent Units) erhöht werden. Dies wird mit einer umfassenden Modernisierung der Ausrüstung sowie der vollständigen Elektrifizierung des Betriebs einhergehen. Die Investitionen sind darauf ausgelegt, das Terminal als erstes seiner Art in Deutschland zu einem emissionsfreien Betrieb zu führen.

Strategische Bedeutung und Unterstützung der Behörde

Vincent Clerc, CEO von A.P. Moller-Maersk, hebt die strategische Bedeutung Bremerhavens als Logistik-Knotenpunkt hervor. Diese Auffassung teilen auch Michael Blach, Vorsitzender des EUROGATE-Geschäftsführungsrats, und Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte, die beide das Engagement von Maersk für die Region loben. Blach weist auf die seit 25 Jahren erfolgreiche Partnerschaft mit Maersk und APM Terminals hin.

Ein wichtiger Aspekt für die vollständige Ausschöpfung des Potenzials des modernisierten Terminals wird die geplante Vertiefung der Außenweser sein. Der entsprechende Planungsprozess läuft bereits auf öffentlicher Ebene. Dies wird als wesentliche Voraussetzung erachtet, damit das Terminal seine neuen Kapazitäten effektiv nutzen kann.

Finanzielle Perspektiven

Eurogate ist zudem über die langfristige Partnerschaft finanziell abgesichert. Das Unternehmen wird eine garantierte fixe jährliche Gewinnbeteiligung im niedrigen zweistelligen Millionenbereich erhalten. Die Transaktion ist jedoch noch an Voraussetzung gebunden, darunter die Zustimmung durch die Gremien sowie die Genehmigungen der zuständigen Behörden. Der Vollzug der Transaktion ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Für das Unternehmen Eurokai wird die Transaktion erhebliche Auswirkungen auf den Jahresüberschuss nach HGB sowie den Konzernjahresüberschuss nach IFRS mit sich bringen. Aktuell notiert die Eurokai Aktie bei 59,80 Euro mit einem Plus von 3,1 Prozent.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die geplante Investition in Höhe von einer Milliarde Euro nicht nur einen bedeutenden Fortschritt für das North Sea Terminal Bremerhaven darstellt, sondern auch das Engagement und die Vision von APM Terminals und Eurogate für eine nachhaltige Zukunft im Containerverkehr unterstreicht. Weitere Informationen sind unter 4investors, APM Terminals und Eurogate zu finden.