Am 24. Februar 2026 haben die Überarbeitungen des Energiemonitors, die sich auf den Ausbau erneuerbarer Energien konzentrieren, zentrale Erkenntnisse geliefert. Laut Zeit wurden am 8. Januar 2025 wichtige Anpassungen vorgenommen. Dabei fokussiert man sich zunehmend auf Batteriespeicher, die eine zentrale Rolle in der zukünftigen Energieversorgung spielen sollen.

Im Rahmen der Entwicklungen wurde am 17. November 2023 eine grundlegende Überarbeitung des Energiemonitors vollzogen. Diese umfasst eine detaillierte regionale Darstellung des Ausbaus erneuerbarer Energien sowie die Genehmigungen für Windenergieanlagen, die nun als Frühindikator betrachtet werden. Interessant ist auch die Korrektur der Daten zum Ausbau der Windenergie vom 11. September 2023, bei der festgestellt wurde, dass nur die Onshore-Windkraft erfasst wird und die zugebaute Leistung um etwa 0,22 Gigawatt reduziert wurde.

Weltweiter Energiemix und die Rolle erneuerbarer Energien

Die Veränderungen im Energiemix sind nicht auf Deutschland beschränkt. Laut den Angaben von bpb stieg zwischen 1973 und 2022 der Ölverbrauch um rund 60 Prozent, während der Anteil des Öls am globalen Energieverbrauch von 46 auf 30 Prozent fiel. Im Gegensatz dazu erhöhten sich die Anteile von Kohle und Gas in der Primärenergie-Versorgung erheblich, was eine verstärkte Abhängigkeit von diesen fossilen Brennstoffen zeigt.

Die weltweite Primärenergie-Versorgung basierte im Jahr 2022 zu 30,2 Prozent auf Öl, 27,6 Prozent auf Kohle und 23,1 Prozent auf Gas. All dies zeigt, dass nur 14 Prozent der Energieversorgung weltweit aus erneuerbaren Quellen und 4,7 Prozent aus Kernenergie stammen. Besonders bemerkenswert ist, dass Erneuerbare Energien in Afrika 42 Prozent der Primärenergie-Versorgung ausmachten.

Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland

Ein Blick auf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland verdeutlicht den positiven Trend. Im Jahr 2024 erreichte der Anteil erneuerbarer Energien im Stromsektor 54,1 Prozent, was eine Steigerung zur Vorjahreszahl bedeutet. Diese Entwicklung wird laut Umweltbundesamt unterstützt durch eine Erzeugung von 285,9 Milliarden kWh, was einen Anstieg von 4 Prozent im Vergleich zu 2023 darstellt.

Die Windenergie bleibt eine tragende Säule dieser Entwicklung mit einer Erzeugung von 138,9 Milliarden kWh, obwohl dies einen Rückgang im Vergleich zu den 141,8 Milliarden kWh des Vorjahres darstellt. Gleichzeitig steigerte die Photovoltaik ihre Beiträge auf 75,4 Milliarden kWh und verzeichnete damit ein Plus von 17 Prozent. Der Zubau neuer Photovoltaikkapazitäten hat sich mit über 18.000 MW ebenfalls verstärkt.

Ausblick und Herausforderungen

Trotz dieser positiven Entwicklungen steht Deutschland vor der Herausforderung, den Ausbau der Windenergieleistung weiter zu beschleunigen, um die Klimaziele zu erreichen. Die Zunahme genehmigter, aber noch nicht gebauter Windenergieanlagen zeigt hierbei den dringenden Handlungsbedarf. Witterungsbedingungen haben 2024 einen Einfluss auf die Energieerzeugung gehabt, weshalb ein fokussierter Ausbau unerlässlich bleibt.

Insgesamt zeigt sich ein schrittweiser Wandel hin zu einer diversifizierten Energieversorgung, wobei der Ausbau erneuerbarer Energien als zentraler Aspekt der Energiepolitik erkannt wird. Die entsprechenden Maßnahmen müssen jedoch beschleunigt werden, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.