Das Investitionsvolumen in europäischen Immobilien wird im ersten Quartal 2026 voraussichtlich rund 52 Milliarden Euro erreichen, was einem Anstieg von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Diese positiven Entwicklungen beruhen auf einer umfassenden Analyse des Immobiliendienstleisters Savills, die auf eine zunehmende Marktdynamik hinweisen. Bereits in der Vergangenheit haben sich die europäischen Immobilienmärkte erholt und zeigen nun ein starkes Wachstum.
Laut der Analyse erwartet Savills auch in kleineren Märkten wie Finnland, Irland und Polen ein bemerkenswertes Transaktionsvolumen, das mindestens 50 Prozent über dem Niveau des ersten Quartals des Vorjahres liegen soll. Diese Märkte haben sich im Laufe der letzten Jahre als zunehmend attraktiv für Investoren erwiesen. Die Prognosen deuten darauf hin, dass auch die großen Kernmärkte, darunter Deutschland, Großbritannien und Frankreich, eine Zunahme an Transaktionen im Jahresverlauf erleben werden.
Breitere Aktivität und ausgeglichene Sektormischung
Eine breitere Aktivität über verschiedene Immobiliensegmente hinweg ist ebenfalls zu beobachten. Insbesondere die Bereiche Mehrfamilienhäuser und Hotels verzeichnen eine starke Investitionsaktivität. Zudem zeigen auch die Sektoren Einzelhandel, Logistik und Büros solide Investitionsniveaus, was zu einer ausgewogenen Sektormischung führt. Dies wird von Lydia Brissy, Director, European Commercial Research bei Savills, unterstrichen, die mehrere große Portfoliotransaktionen vermerkt hat.
Die Gesamtprognose für 2026 sagt ein Anstieg des europäischen Transaktionsvolumens um rund 16 Prozent voraus. Ein weiterer Zuwachs von etwa 17 Prozent wird für das Jahr 2027 prognostiziert. Das Marktumfeld trägt dazu bei, dass die Bereitschaft der Investoren, in den europäischen Immobilienmarkt zu investieren, weitergestärkt wird.
Steigende Renditen und Anlegerinteresse
Interessanterweise wird erwartet, dass die Spitzenrenditen in einigen Ländern um 25 Basispunkte oder mehr steigen, insbesondere bei High-Street-Immobilien, Einzelhandelslagern, Logistik, Supermärkten und Büros in zentralen Geschäftsvierteln. James Burke, Director, Global Cross Border Investment bei Savills, zeigt sich optimistisch und glaubt, dass die Investitionsaktivität in Europa im Laufe des Jahres weiter zunehmen wird.
Ein umfassender Blick auf die Marktbedingungen zeigt, dass die internationale Investorenschaft auch über die Kernmärkte hinaus Interesse an verschiedenen Regionen bekundet. Diese zunehmende Diversifizierung des Investitionsportfolios könnte eine positive Entwicklung für den gesamten europäischen Immobilienmarkt darstellen.
Zusätzlich zu diesen Entwicklungen berichtete ein aktueller Blogbeitrag, dass die Immobilieninvestitionen in Europa im ersten Quartal 2025 um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind. Dies wurde als Zeichen des erneuerten Vertrauens der Investoren in den Sektor identifiziert, gestützt durch eine makroökonomische Stabilität und wachsendes Interesse an bestimmten Marktsegmenten. Besonders interessant sind die hohen Nachfrage nach Büroflächen in Finanzdistrikten sowie der wiederbelebte Tourismussektor, der zu einer Belebung der Hotelinvestitionen führt.
Die gesamteuropäischen Prognosen zeigen, dass die Immobilieninvestitionen bis 2025 216 Milliarden Euro erreichen sollen, mit einem Anstieg von 13 Prozent, gefolgt von weiteren Wachstumsraten von 25 Prozent im Jahr 2026 und 19 Prozent im Jahr 2027. Dies stützt die Argumentation für eine kontinuierliche Investitionsbereitschaft und ein wachsendes Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung des europäischen Marktes.
Weitere Details und umfassende Prognosen finden sich in der Publikation „European Investment Nowcast – Q1 2026 preliminary results“ und ergänzenden Analysen von Savills und Urbanitae.
Cash-Online berichtet, dass …
Savills prognostiziert …
Urbanitae zeigt, dass …



