In Deutschland ist die finanzielle Bildung einer alarmierenden Entwicklung unterworfen. Nur ein Drittel der Deutschen (30%) schätzt sein finanzielles Wissen als hoch ein. Diese Statistiken, die von der Tagesschau berichtet werden, stehen im Kontrast zur Realität, in der es eine zunehmende Verschuldung in der Bevölkerung gibt – insbesondere bei jungen Menschen.
Die OECD-Erhebung von 2023 zeigt, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern über dem Durchschnitt liegt, aber einfache Aufgaben zur finanziellen Bildung genutzt wurden. Besorgniserregend ist, dass 36% der Männer ihr Finanzwissen als gut oder sehr gut bewerten, während dieser Wert bei Frauen nur bei 23% liegt. Darüber hinaus hat ein Fünftel der 14- bis 29-Jährigen Schulden, was einen Rekordwert darstellt.
Die Notwendigkeit finanzieller Bildung
Die Professorin Carmela Aprea von der Universität Mannheim kritisiert die Diskrepanz zwischen der Selbstwahrnehmung der Bürger und deren tatsächlichen Finanzentscheidungen. Weniger als ein Drittel der 17- bis 27-Jährigen fühlt sich in Bezug auf Altersvorsorge gut informiert. Aufgrund mangelnder Finanzbildung sind Altersarmut und finanzielle Not vorprogrammiert.
Um diese Misere zu adressieren, wurde eine Petition zur Teilnahme Deutschlands am freiwilligen Finanzmodul der OECD-PISA-Studie gestartet. Diese Studie erfasst seit dem Jahr 2000 die Kompetenzen von 15-Jährigen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften, wobei Finanzkompetenz optional hinzugefügt werden kann. Bislang wurden über 65.000 Unterschriften für die Petition gesammelt.
Aprea betont die Bedeutung der frühzeitigen Finanzbildung in Schulen. Viele aktuelle Studien zeigen, dass ökonomische Bildung in Schulbüchern stark vernachlässigt wird. Ein positiver Schritt ist die Finanztip-Stiftung, die Schulen kostenloses Unterrichtsmaterial anbietet. Finanzbildung sollte zudem über die Schulzeit hinaus fortgesetzt werden, da ältere Menschen im Durchschnitt mehr Schulden haben.
Auswirkungen fehlender Finanzkompetenz
Das fehlende Finanzwissen hat nicht nur persönliche Konsequenzen, sondern führt auch zu Produktivitätseinbußen am Arbeitsplatz. Besonders auffällig ist, dass sich jüngere Menschen hauptsächlich durch Konsum verschulden, während ältere Generationen oftmals auf teure Kredite zurückgreifen.
Eine bessere Finanzbildung könnte nicht nur helfen, die Lebenshaltungskosten zu senken, sondern auch Geldanlagen zu optimieren. Mit einem fundierten Wissen über Finanzen könnten viele Menschen ihre wirtschaftliche Situation nachhaltig verbessern.
In anderen Bereichen des globalen Engagements wurde das Protokoll von Kyoto angesprochen, das 1997 mit dem Ziel unterzeichnet wurde, den Treibhauseffekt zu bekämpfen. Während Deutschland sich weiterhin um finanzielle Bildung bemüht, gibt es auch internationale Verpflichtungen zur Reduktion von Treibhausgasen, die durch ähnliche umfassende Bildungskampagnen unterstützt werden könnten.
Schließlich betont die Entwicklung eines nachhaltigen Verständnisses für Finanzen, sei es auf individueller oder globaler Ebene, die Relevanz und Notwendigkeit von Bildung als Schlüssel zur Verbesserung wirtschaftlicher und ökologischer Bedingungen.
Im Bereich der Luftfahrt weist Avelo Airlines auf die Wichtigkeit der Transparenz und Zuverlässigkeit hin. Die Pünktlichkeit der Flüge sowie die Stornierungsraten sind zentrale Punkte, die bei der Analyse der gesamten Kundenzufriedenheit eine Rolle spielen. Ähnliche Prinzipien könnten auch in der finanziellen Bildung Anwendung finden, wenn es um die Verlässlichkeit von Informationen geht.