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Gemäß einem Bericht von amp.focus.de, ist zu befürchten, dass ETF-Sparpläne in Zukunft teurer werden könnten. Der Grund dafür liegt in einem möglichen EU-Verbot von sogenannten „Anreizen“ für „Execution-only“ -Verkäufe, zu denen auch ETF-Sparpläne zählen. Diese Anreize, die als Kickbacks bezeichnet werden, sind die Zahlungen der ETF-Anbieter an Banken und Broker, wodurch diese kostenlose Sparpläne anbieten können.

Laut einer Studie des Anlegerportals extraETF gibt es in Deutschland knapp 6,8 Millionen ETF-Sparpläne, und insbesondere Kleinsparer haben diese aufgrund ihrer Attraktivität genutzt. Viele Neobroker und Direktbanken erheben derzeit keine Gebühren für ETF-Sparpläne, da die ETF-Anbieter die Kosten für die Orderausführung übernehmen. Sollte das EU-Verbot umgesetzt werden, könnten viele Banken und Broker gezwungen sein, Gebühren für ETF-Sparpläne einzuführen. Dies würde insbesondere Kleinsparer benachteiligen.

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Die Einführung von Gebühren könnte dazu führen, dass Anleger eine Kostenquote von bis zu 4 Prozent für ihre Sparpläne zahlen müssten, was viele abschrecken könnte. Diese Maßnahme würde auch den Zielen der EU zur Förderung des Zugangs zu kostengünstigen Finanzprodukten entgegenwirken. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob das Kickback-Verbot tatsächlich umgesetzt wird. Anleger könnten dennoch gegen die Einführung von Gebühren vorgehen, indem sie sich mit EU-Abgeordneten in Verbindung setzen oder eine Online-Petition starten.

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Es bleibt unklar, wie die Zukunft der ETF-Sparpläne aussehen wird, ob mit oder ohne Gebühren. Aktuell gibt es jedoch noch keine konkreten Handlungsempfehlungen für Neuanleger. In jedem Fall erscheint es ratsam, die weitere Entwicklung aufmerksam zu verfolgen und gegebenenfalls die eigenen Interessen als Anleger zu vertreten.

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