Rund 1.400 Geburtshelferinnen und Geburtshelfer nahmen am Forum „Geburtshilfe im Dialog“ teil, das am vergangenen Wochenende im Mannheimer Congress Centrum Rosengarten stattfand. Diese große Beteiligung verdeutlicht das hohe Interesse an aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der Geburtsmedizin. Neben Fachvorträgen und Diskussionen präsentierte auch dm seine Angebote, um den Austausch mit Hebammen zu fördern.
Das Unternehmen engagiert sich aktiv für die Stärkung des Berufsstands der Hebammen und die Unterstützung von Familien. Am Stand von dm wurden Produkte vorgestellt, die speziell auf eine entspannte Stillzeit abzielen. Insbesondere die dm-Marke ALANA, die seit 40 Jahren schadstoffarme und meist GOTS-zertifizierte Bio-Textilien anbietet, erfreute sich bei den Hebammen großer Beliebtheit. Das GOTS-Siegel steht hierbei für den weltweit führenden Standard bei biologisch erzeugten Naturfasern.
Fokus auf Unterstützung für junge Familien
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Marke HALLOHEBAMME, die 2024 in Zusammenarbeit mit den Hebammen Anja Stern und Marie Kuon gegründet wurde. HALLOHEBAMME bietet jungen Familien wertvolle Pflegeprodukte sowie umfassende Informationen zu Schwangerschaft, Geburt und Stillen. Die Produktpalette fand großen Anklang bei den Hebammen, die direkt mit den beiden Initiatorinnen ins Gespräch kommen konnten und sich über ihre Erfahrungen austauschten.
Die Diskussion über die geburtshilfliche Versorgung ist jedoch nicht neu. Seit Jahren gibt es Unzufriedenheit mit den bestehenden Angeboten, die von Elternverbänden und Leistungserbringern lautstark thematisiert wird. Auf kommunaler, Landes- und Bundesebene entstehen immer mehr Bündnisse zur Förderung der physiologischen Geburt. Das Nationale Gesundheitsziel (NGZ) „Gesundheit rund um die Geburt“ wird politisch unterstützt und ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung verankert.
Das Ziel dieser Initiativen ist es, Frauen und deren Gebärfähigkeit evidenzbasiert und bedarfsgerecht zu unterstützen. Das BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung analysiert die geburtshilfliche Versorgung und stellt interaktive Grafiken im Kompass „Geburtshilfe und Hebammenversorgung“ bereit. Diese bieten einen Überblick über die derzeitige Datenlage und zeigen die wenig transparente Situation im ambulanten Bereich der Geburtshilfe auf.
Obwohl es Fortschritte gibt, stellt sich auch heraus, dass es massive Unklarheiten über die Angebote und Leistungen von Frauenärzten und Hebammen gibt. Die Daten zur Tätigkeitsbreite von Hebammen sind oft unvollständig, was die Qualität der geburtshilflichen Versorgung beeinträchtigen kann. In diesem Kontext spricht die Expertin Dr. med. Dagmar Hertle in ihrem Podcast „Hebammenkundig“ über relevante Themen und Erkenntnisse, insbesondere zu dem Nationalen Gesundheitsziel und dessen Möglichkeiten für Hebammen.
Die Zusammenarbeit zwischen Fachkräften und der Austausch bei Veranstaltungen wie dem Forum „Geburtshilfe im Dialog“ sind von enormer Bedeutung, um die Herausforderungen in der Geburtshilfe effizient zu adressieren und Frauen bestmöglich zu unterstützen.
Für weitere Informationen zu den Herausforderungen und Entwicklungen in der Geburtshilfe können die Beiträge von dm sowie bifg eingesehen werden.