Der Immobilienmarkt in Deutschland zeigt aktuell eine Belebung, trotz eines gemischten wirtschaftlichen Umfelds. Laut Informationen von Haufe wurden im Jahr 2025 rund 38.000 Transaktionen abgeschlossen, was einem Anstieg von etwa 10% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Analyse von Engel & Völkers Research bezieht sich auf 59 Städte und zeigt, dass Bestandsimmobilien durchschnittliche Einstiegspreise von 1.996 Euro pro Quadratmeter bieten. Die Stabilität der Rahmendaten ermöglicht es Anlegern, Immobilieninvestments planbar und kalkulierbar zu gestalten.

Ein bemerkenswertes Ergebnis der Analysen ist, dass in den „Top 7“-Städten fast jeder dritte Deal von Privatanlegern getätigt wird. Die Handelsaktivität wächst seit zwei Jahren, unterstützt durch stabile Bauzinsen, die zwischen 3,6% und 3,8% liegen. Für das kommende Jahr 2026 wird prognostiziert, dass die Bauzinsen bei etwa 4% liegen könnten, während das Transaktionsvolumen moderat ansteigen könnte. Das Umsatzvolumen für 2025 wird auf 35 bis 38 Milliarden Euro geschätzt, wobei ein Drittel dieses Gesamtvolumens in sieben großen Metropolen wie Berlin, München und Frankfurt zu verzeichnen ist.

Marktentwicklung und Transaktionszahlen

Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt verzeichnete 2025 ein Transaktionsvolumen von 33,9 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 4% im Vergleich zum Vorjahr entspricht, wie JLL berichtet. Trotz einer erhöhten Anzahl an registrierten Transaktionen, die um 10% stieg, bleibt die Unsicherheit bezüglich der Marktbewertung bestehen. Viele signalisierten positiven Rahmenbedingungen haben sich nicht vollständig durchgesetzt. Die durchschnittliche Größe einer Transaktion sank von 32 Millionen auf 27 Millionen Euro und Transaktionen über 100 Millionen Euro waren rar, mit nur 51 Abschlüssen in dieser Kategorie.

Institutionelle Investoren, darunter Versicherungen und Pensionskassen, treten zurückhaltend auf, was den Markt dynamischer gestalten könnte, sollte eine Rückkehr dieser Anleger erfolgen. Besonders erwähnt wird die starke Präsenz institutioneller Investoren in Berlin, wo auch die Mietrenditen in den großen Städten durchschnittlich bei 4,1% liegen. Die Mietrenditen am Zinshausmarkt liegen sogar bei 5,4%.

Mietanpassungen und Angebotsmieten

Die Angebotsmieten für Bestandswohnungen sind im Durchschnitt auf 10,42 Euro pro Quadratmeter gestiegen, was einem Anstieg von 4,1% entspricht. Neubauwohnungen weisen einen durchschnittlichen Preis von 15,43 Euro pro Quadratmeter auf, ebenfalls ein Anstieg von 3,5%. Die Analyse deutet darauf hin, dass die Sichtbarkeit und Analyse von Kaufpreisen, Transaktionszahlen und regionalen Trends in den letzten Jahren zugenommen hat, nicht zuletzt durch die Initiativen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Im Rahmen dieser Entwicklungen wurde ein neues Dashboard erstellt, das interaktive Karten und Diagramme zu Kaufpreisen und Umsätzen für Wohnimmobilien bietet. Diese Berichte, die alle zwei Jahre veröffentlicht werden, geben Aufschluss über regionale Daten der Jahre 2023 und 2024 und basieren auf Informationen von Gutachterausschüssen. Das Dashboard ist ein wertvolles Werkzeug für die Analyse und Beobachtung der verschiedenen Immobilienmärkte in Deutschland.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Immobilienmarkt in Deutschland trotz der Herausforderungen durch die geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung zeigt, die durch die Zunahme an Transaktionen und stabilen Bauzinsen begünstigt wird.