Die US-amerikanische Anlage- und Immobilienlandschaft befindet sich im Wandel. Immer mehr junge Menschen in den USA entscheiden sich, ihr Vermögen nicht in Immobilien, sondern in den Kapitalmarkt zu investieren. Ein Grund dafür sind die hohen Preise und Zinsen, die den Kauf von Eigenheimen erschweren. Laut dem JPMorgan Chase Institute hat sich der Anteil der 25- bis 39-Jährigen, die jährlich Geld auf Anlagekonten einzahlen, von 2013 bis 2023 mehr als verdreifacht und liegt nun bei 14,4 Prozent.

Besonders auffällig ist der Anstieg bei den 26-Jährigen: Im Jahr 2015 investierten nur 8 Prozent regelmäßig, während es im Mai 2025 bereits 40 Prozent sind. George Eckerd, Forschungsdirektor für Vermögensverwaltung und Märkte, beobachtet ein starkes Wachstum bei Privatanlegern, insbesondere unter jenen, die in der Vergangenheit möglicherweise Wohneigentum erworben hätten. Dies zeigt einen klaren Trend: Immer mehr junge Anleger mit geringerem Einkommen ziehen Anlagen in Finanzmärkte dem Erwerb von Immobilien vor.

Der Mietmarkt als attraktive Alternative

Gleichzeitig bietet der US-Wohnimmobilienmarkt aktuell bessere Investitionsmöglichkeiten als europäische Märkte. Der BVT Residential USA 19 Fonds ermöglicht Anlegern, von diesem Mietboom zu profitieren. Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist besonders hoch in urbanen Wachstumsregionen wie Washington, D.C. und Orlando. In den Class-A-Apartments sind die Mietsteigerungen in den letzten Jahren bei durchschnittlich 18 Prozent pro Jahr von 2019 bis 2024 zu verzeichnen.

In einem Markt, in dem die Bevölkerung auf über 335 Millionen Menschen ansteigt, sucht eine große Zahl junger Fachkräfte nach Mietwohnungen, da der begrenzte Wohnraum auf eine steigende Kaufkraft trifft. BVT investiert in hochwertige Mietwohnungen in diesen wachstumsstarken Regionen und konzentriert sich dabei auf Standorte mit guter Anbindung und architektonisch anspruchsvoller Gestaltung.

Marktanalyse und Ausblick

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den USA bleiben herausfordernd, doch das erste Halbjahr 2025 zeigt neue Perspektiven im Immobilienmarkt. Chris Kopecky von Jamestown beschreibt, dass trotz zunächst optimistischer Erwartungen uneinheitliche politische Signale aus Washington den Aktienmarkt bremsen. Geduld ist in diesem dynamischen Umfeld gefragt, während die Nachfrage nach Mietwohnungen steigt und der Zugang zu Eigentum durch hohe Hypothekenzinsen eingeschränkt bleibt.

In den letzten drei Jahren sind die Mieten in zahlreichen Sunbelt-Staaten um über 43 Prozent gestiegen. Diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass der Erwerb von Wohneigentum, aufgrund gestiegener Zinsen, kaum noch realisierbar ist. Immer mehr Menschen entscheiden sich daher für die Miete, was dem Immobilienmarkt zusätzliche Stabilität verleiht.

Die zukünftigen Herausforderungen werden durch die Notwendigkeit geprägt, sich in einem sich ständig verändernden Marktumfeld zurechtzufinden. Innovative Wohnmodelle wie Scout Living und Signal House, die auf moderne Bedürfnisse zugeschnitten sind, gewinnen an Bedeutung. Unternehmen, die vorausschauend agieren und in nachhaltige Strategien investieren, werden sich langfristig im Immobilienmarkt behaupten können.