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Hochzeiten haben sich in Österreich als ein bedeutender Wirtschaftsfaktor etabliert. In Kärnten allein wurden im vergangenen Jahr 2.791 Ehen geschlossen, wobei der August mit 419 Hochzeiten der beliebteste Monat war. Laut einer Branchenumfrage kosten 7 von 10 Hochzeiten zwischen 10.000 und 50.000 Euro, und mehr als die Hälfte der Ausgaben fließt an lokale Betriebe wie Floristen, Gastronomen und Fotografen, was die wirtschaftliche Bedeutung unterstreicht. WK-Präsident Jürgen Mandl hebt hervor, dass Hochzeiten nicht nur Handwerk und Kreativwirtschaft ankurbeln, sondern auch den Tourismussektor stärken. Diese Strömungen sind nicht nur in Kärnten zu beobachten, sondern auch in anderen Regionen wie Wien, wo im Jahr 2022 insgesamt 9.317 Hochzeiten stattfanden, was einem Anstieg von 15,5 % entspricht und einen bundesweiten Gesamtwert von 47.482 Hochzeiten erreicht.

Die Wertschöpfung durch Hochzeiten ist nicht zu unterschätzen. Josef Petritsch, Obmann der Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft, beschreibt, wie entscheidend diese Einnahmen für die regionale Wirtschaft sind. In Wien sind Handwerksberufe wie Schuhmacher, Floristen und Goldschmiede von zentraler Bedeutung, da sie maßgeblich zur Individualisierung von Hochzeitskleidung und -accessoires beitragen. Der Trend hin zu maßgeschneiderten Lösungen zeigt sich etwa in der Anfertigung von individuellen Trauringen und eleganten Hochzeitstorten, die als Höhepunkt jeder Feier gelten.

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Die Rolle der Wedding Planner

Eine zentrale Rolle in dieser florierenden Branche spielen die Wedding Planner. In Österreich gibt es insgesamt 418 solcher Fachleute, davon 23 in Kärnten. Drei Viertel dieser Planungsexperten sind Kleinunternehmen, die unter zehn Hochzeiten pro Jahr organisieren, jedoch hohe Umsätze generieren. Ein wachsendes Interesse an der neuen TÜV-Zertifizierung „Austrian Wedding Professional“ zeigt, dass viele Wedding Planner sich eine professionelle Anerkennung wünschen. Brigitte Truppe-Bürger, Kärntner Branchensprecherin der Wedding Planner, sagt, dass die Hochzeitsplanung eine anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgabe sei.

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Um das Qualitätsniveau der Branche weiter zu steigern, findet am 6. und 7. November das Wedding Planner Symposium Kärnten in Althofen statt. Dieses Event bietet ein Forum für Fachvorträge, Diskussionsrunden und Workshops, die sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Professionalisierung befassen. Ziel ist es, Kärnten als Kompetenzzentrum der Hochzeitsbranche in Österreich zu etablieren und die Qualität sowie Professionalisierung der Branche zu fördern.

Trends und Entwicklungen

Aktuelle Modetrends in der Hochzeitsbranche zeigen eine Rückkehr zu schlichter Eleganz mit modernen Elementen. In der Nagel- und Kosmetikbranche gewinnen natürliche Nagelformen und wasserfeste Make-up-Produkte an Bedeutung. Probestyling für Brautfrisuren wird empfohlen, um das finale Aussehen zu perfektionieren, wobei Frisuren oft passend zum Brautkleid gewählt werden. Die florierenden Geschäfte in Kärnten und Wien belegen die wirtschaftliche Relevanz der Hochzeitsbranche, die nicht nur Blumenarrangements und kreative Tortenkreationen umfasst, sondern auch viele andere lokale Dienstleister einbezieht.

Dank der Vielfalt und Kreativität der Akteure in der Hochzeitsbranche bleibt abzuwarten, wie sich diese dynamische Industrie in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird. Der Trend zur Individualisierung könnte eine noch größere Rolle spielen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft weiterhin stärken.

Für mehr Informationen zur TÜV-Zertifizierung von Wedding Plannern besuchen Sie bitte TÜV Österreich.

Weitere spannende Entwicklungen und Trends in der Hochzeitsbranche können Sie auf WKO Wien nachlesen.