Im Jahr 2025 steht Künstliche Intelligenz (KI) im Unternehmensfokus. Laut der aktuellen Studie von Horváth, die von Haufe dokumentiert wurde, sehen viele Unternehmen in der Anwendung von KI die oberste Priorität. Die Budgets für KI steigen signifikant, getrieben durch klare Effizienzziele und messbare Einflüsse auf die Personalstrukturen.

Industrieunternehmen planen, ihre Investitionen in KI um 21 % zu erhöhen, während Dienstleister etwa 9 % mehr finanzieren wollen. Durch diese Investitionen wird durchschnittlich 0,5 % des Gesamtumsatzes in KI-Technologie fließen, wobei Service-Unternehmen 0,2 % mehr als das produzierende Gewerbe bereitstellen.

Effizienzsteigerungen durch KI

Unternehmen haben strategische Ziele im Blick und setzen auf die Neugestaltung von Prozessen zur Effizienzsteigerung. Die erwarteten Effizienzsteigerungen verteilen sich auf verschiedene Bereiche, darunter:

  • IT & Digitalisierung: +16%
  • Sales & Marketing: +14%
  • Finance & Controlling: +13%
  • HR: +12%
  • Research & Development: +11%

Allerdings sind auch Personaleinsparungen geplant, insbesondere im IT-Bereich, wo jede sechste Stelle wegfallen könnte. Führungskräfte müssen sich aktiv an diesen Veränderungen beteiligen, da sich ihre Rollen durch den zunehmenden KI-Einsatz verändern werden.

Aktuell konzentriert sich der Einsatz von KI auf interne Prozesse. Dabei haben 25 % der Unternehmen KI-Lösungen implementiert, während 20 % dies planen. Die technische Integration erfordert jedoch mehr als nur Investitionen; eine strukturelle und prozessuale Begleitung sowie die Einbeziehung der Mitarbeiter sind notwendig.

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Risiken und Herausforderungen der KI-Integration

Neben den Chancen bringt KI auch Risiken mit sich, insbesondere im Hinblick auf Cyberangriffe. Laut einer Studie von PwC berichten 67 % der Sicherheitsverantwortlichen, dass generative KI die Angriffsfläche für Cyberangriffe vergrößert hat. In den letzten drei Jahren waren 90 % der deutschen Unternehmen Opfer von Datendiebstahl und -missbrauch.

Die kritischen Risiken, die aus der PwC-Studie hervorgehen, umfassen:

  • KI-basierte Malware: 53%
  • Angriffe auf die Lieferkette: 51%
  • Deepfakes: 41%

Sicherheitsverantwortliche sehen ein mangelndes Wissen (44 %), unklare Verantwortlichkeiten (41 %) und fehlende Budgetpriorität (38 %) als weitere Herausforderungen. Unternehmen müssen daher Organisation, Prozesse und Mitarbeitende in das KI-Management einbeziehen, um die Chancen zu nutzen und die Risiken zu minimieren.

KI im Finanzsektor und Mittelstand

Im deutschen Finanzsektor gilt KI als vielversprechende Innovation, doch nur 9 % der Entscheider geben an, ihre Unternehmen seien für den Einsatz von KI ausreichend vorbereitet. 67 % der Befragten kämpfen laut einer Studie von IT-Finanzmagazin mit unzureichender Finanzierung für KI-Projekte.

Die Banken und Versicherer erkennen das Potenzial von KI, nutzen es jedoch nicht flächendeckend. 79 % der Befragten wollen Geschäftsprozesse digital effizienter gestalten, während 73 % Kosteneinsparungen anstreben. 69 % sehen einen Mangel an verfügbaren Daten als Hindernis für die KI-Adaption, und 64 % mangelt es an Fachkräften.

Im Mittelstand sind etwa 75 % der Unternehmen bereits in der Nutzung von KI aktiv. Flixbus nutzt KI zur Optimierung von Routen, Ticketpreisen und der Einsatzplanung. Laut einem Bericht auf Zeit sehen 66 % der befragten Unternehmer KI als Chance für Deutschland, jedoch stehen kleinere Unternehmen vor Herausforderungen wie mangelnder Strategie, Zeit und Know-how.

Die Nutzung und das Potenzial von KI wachsen, aber es liegt eine immense Verantwortung bei den Führungskräften, um sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen zu meistern.