In Deutschland zeigt eine aktuelle Umfrage, dass trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten eine Mehrheit der Kleinunternehmen optimistisch in die Zukunft blickt. Laut dem neuesten Bericht von LinkedIn Deutschland glauben 55 Prozent der Kleinunternehmer, dass die kommenden zwölf Monate positive Entwicklungen mit sich bringen werden. Dies zeigt sich auch in der steigenden Zahl von Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit in Betracht ziehen: 23 Prozent der Arbeitnehmer denken ernsthaft darüber nach, ein eigenes Unternehmen zu gründen.
Ein bemerkenswerter Trend ist die Zunahme der LinkedIn-Mitglieder mit dem Titel „Founder“, die sich seit 2022 mehr als verdoppelt hat. Dies unterstreicht nicht nur die Gründerkultur, sondern zeigt auch, wie entscheidend Künstliche Intelligenz (KI) dabei ist, Hürden beim Gründen und Führen eines Unternehmens zu senken. 30 Prozent der Arbeitnehmer geben an, dass KI ihnen den Mut gibt, den Schritt zur Selbstständigkeit zu wagen. Zudem sind 53 Prozent der Geschäftsführer kleiner Unternehmen überzeugt, dass die Unternehmensführung dank KI einfacher geworden ist.
Strategische Prioritäten und Netzwerken
Kleinunternehmer setzen zunehmend auf den Aufbau von Marke und Vertrauen als strategische Priorität. 33 Prozent der befragten Unternehmen haben diese Aspekte in ihrer Geschäftsausrichtung als besonders wichtig erachtet. Darüber hinaus sehen 65 Prozent der Führungskräfte in kleinen Unternehmen professionelles Netzwerken als entscheidend für ihr langfristiges Wachstum.
In diesem Kontext hat LinkedIn sein Angebot für Selbstständige und kleine Unternehmen erweitert. Ein neues Premium All-in-One-Dashboard bündelt Aktivitäten aus Vertrieb, Marketing und Recruiting und bietet den Nutzern konkrete Handlungsempfehlungen. Zu den Funktionen gehören unter anderem:
- Gezielte Kundengewinnung mit täglichen Vorschlägen potenzieller Geschäftskontakte.
- Stärkung der Unternehmenspräsenz durch monatliche Gutschriften und KI-gestützte Profilvorschläge.
- Unterstützung beim Recruiting mit Kontingenten zur besseren Platzierung von Stellenanzeigen und KI-gestützten Tools.
Der Einfluss von KI auf den Mittelstand
Die Rolle von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand ist nicht zu unterschätzen. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft wird KI als wesentlicher Wettbewerbsfaktor angesehen, der es Unternehmen ermöglichen kann, effizienter zu arbeiten und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Diese Einschätzung verstärkt den Optimismus unter den Kleinunternehmern, die sich an die sich wandelnden Technologien anpassen wollen.
Die neuen Möglichkeiten, die KI bietet, stehen im direkten Einklang mit den Herausforderungen und Chancen, die der Markt aktuell bietet. Unternehmen, die diese Technologien integrieren und sich auf den Aufbau von Netzwerken und Marken konzentrieren, werden immer wettbewerbsfähiger und sind besser aufgestellt für die Zukunft.