Zum 16. Februar 2026 wird Susann Dinter die Leitung der Dienststelle Bayreuth des Landesamts für Finanzen übernehmen. Dies teilte der Finanz- und Heimatminister Albert Füracker mit, welcher Dinter zu ihrer Bestellung gratulierte. Dinter bringt umfangreiche Führungserfahrung mit, die sie in ihrer bisherigen Tätigkeit als Sachgebietsleiterin und durch ihre ständige Vertretung der Amtsleitung an verschiedenen Finanzämtern erworben hat. Mit rund 250 Mitarbeitern ist die Dienststelle Bayreuth eine wichtige Einrichtung innerhalb der bayerischen Finanzverwaltung.
Edmund Bauer, der bisherige Leiter der Dienststelle, wird am 1. August 2025 in den Ruhestand versetzt. Füracker bedankte sich bei Bauer für sein Engagement und die wertvollen Dienste, die er der Behörde geleistet hat. Gleichzeitig wurde Dr. Carsten Farr für seine kommissarische Leitung in Bayreuth gewürdigt. Dinter, Jahrgang 1972, begann ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst 2008 beim Finanzamt Bayreuth. Zuvor übernahm sie die Leitung eines Sachgebiets beim Finanzamt Bayreuth und später auch beim Finanzamt Hof.
Dinter: Ein Blick auf den Werdegang
Bevor Dinter die neue Position übernimmt, war sie seit 2022 als Sachgebietsleiterin am Finanzamt Wunsiedel tätig und fungierte dort als ständige Vertretung des Amtsleiters. 2025 kehrte sie in ähnlicher Funktion an das Finanzamt Hof zurück. Ihre Karriere zeigt, dass sie sich innerhalb des öffentlichen Dienstes immer weiterentwickelt hat. In Deutschland umfasst der öffentliche Dienst viele Bereiche, darunter die öffentliche Verwaltung, das Bildungswesen sowie das Gesundheitswesen.
Im öffentlichen Dienst sind etwa fünf Millionen Menschen beschäftigt, davon haben rund 1,9 Millionen den Beamtenstatus. Während die meisten Beamten sich in der Besoldungsstufe A13 befinden, ist das durchschnittliche Bruttojahresgehalt für Vollzeit-Beschäftigte im Bereich „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung“ etwa 54.500 Euro. Das öffentliche Bild des Beamtentums zeigt überwiegend positive Merkmale wie Pflichtbewusstsein, Zuverlässigkeit und Kompetenz.
Herausforderungen im öffentlichen Dienst
Die Aufgaben des öffentlichen Dienstes werden auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene wahrgenommen. Beschäftigte sind sowohl privatvertraglich gebundene Arbeitnehmer als auch Beamte und Auszubildende. Während zwei Drittel der Angestellten im öffentlichen Dienst in Vollzeit arbeiten, sind die restlichen in Teilzeit beschäftigt. Beamte müssen sich nach ihrer Verbeamtung privat krankenversichern, da sie aus den staatlichen Sozialversicherungen ausgeschlossen sind und im Altersruhestand eine Pension erhalten, anstatt einer Rente.
Die Ausgaben des deutschen Staates für Pensionen belaufen sich auf über 86 Milliarden Euro, was die wirtschaftliche Relevanz des öffentlichen Dienstes unterstreicht. Aufgrund der Vertrauensumfragen zeichnet sich ein positives Bild der Polizei ab, trotz der Tatsache, dass im Jahr 2023 in Deutschland 3.800 Korruptionsstraftaten festgestellt wurden, von denen ein erheblicher Teil im Bereich der öffentlichen Verwaltung verübt wurde. Diese Aspekte stellen die Herausforderungen dar, vor denen der öffentliche Dienst in Deutschland aktuell steht. Für weitere Informationen darüber, wie die Struktur des öffentlichen Dienstes aussieht, können Sie die ausführlichen Daten auf bayernportal.de und statista.com nachlesen.