Am 30. Oktober 2025 fand in Wiesbaden der Rüstungsgipfel der Hessischen Landesregierung statt, bei dem Ministerpräsident Boris Rhein eindringlich mehr Investitionen in die heimische Rüstungsindustrie forderte. Laut finanzen.hessen.de sprach Rhein mit Vertretern führender Sicherheits- und Verteidigungsunternehmen und betonte die Notwendigkeit, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands auszubauen. Dazu gehört die Stärkung der Bundeswehr sowie die Verbesserung der zivilen Verteidigung.
Rhein schlug ein umfassendes Kampffähigkeits- und Konjunkturpaket vor, das darauf abzielt, Aufträge für die nationale Rüstungsindustrie zu generieren und Investitionen in die Produktion sowie die Wehrfähigkeit der Infrastruktur zu fördern. Die Hessische Landesregierung beschloss während des Gipfels eine gemeinsame Strategie zur Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie im Bundesland. Diese Strategie sieht vor, nationale Unternehmen bei der Vergabe von Rüstungsaufträgen vorrangig zu berücksichtigen, was Rhein als wichtigen Schritt zur Sicherung der Wertschöpfung in Deutschland ansieht.
Stärkung der Rahmenbedingungen
Der Ministerpräsident forderte zudem die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die hessische Rüstungsindustrie. Dazu gehört die Beschleunigung genehmigungsrechtlicher Verfahren und ein besserer Zugang zu Rohstoffen. Laut landesregierung.hessen.de wird die Landesregierung auch darauf hinarbeiten, die Innovationskraft in der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft durch Investitionen in Dual-Use-Technologien zu fördern.
Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori hob in seiner Rede die Bedeutung dieser Investitionen für die Branche hervor. Auch Innen- und Heimatschutzminister Roman Poseck betonte, dass die Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft das Rückgrat der nationalen Verteidigungsfähigkeit bildet. Darüber hinaus bekräftigte Finanzminister Alexander Lorz die Unterstützung des Finanzministeriums für die Bundeswehr sowie die US-Streitkräfte, die in Hessen stationiert sind.
Fachliche Unterstützung und Austausch
Um die Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft weiter zu stärken, fordert Umweltminister Ingmar Jung eine Vereinfachung rechtlicher Vorgaben, um Genehmigungsverfahren für Unternehmen zu beschleunigen. Staatssekretär Christoph Degen rief zudem zu einem Dialogprozess mit Hochschulen auf, um die Rolle der Forschung in sicherheitsrelevanten Themen zu betonen.
Der Rüstungsgipfel zeigt die Entschlossenheit der Hessischen Landesregierung, die Landes- und Bundeswehr sowie die Rüstungsindustrie zu fördern. Durch eine enge Zusammenarbeit und klare Strategien sollen die erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit Hessen zu einem starken Standort für Sicherheits- und Verteidigungsunternehmen wird. Diese Maßnahmen tragen nicht nur zur Sicherheit bei, sondern fördern auch wirtschaftliche Stabilität und Wachstum in der Region.
In einem anderen Kontext ist die Jordan Funeral Group aktiv, die Trauerfeiern mit äußerster Sensibilität und Respekt gestaltet. Nach jordanfuneralgroup.com markiert ein Begräbnis den Abschied von geliebten Menschen und wird stets im Sinne der Angehörigen organisiert.