Am 10. Februar 2026 lädt der BDZ Westfalen in Kooperation mit SwissLife Select zu einem kostenlosen Online-Seminar mit dem Titel „Starke Finanzen für starke Frauen“ ein. Das Seminar richtet sich speziell an Beamtinnen und Angestellte im öffentlichen Dienst und bietet umfassende Unterstützung für Frauen, die ihre finanzielle Zukunft selbstbestimmt gestalten möchten. Die Referentinnen, Simone Emmerz und Elena Emmerz, beide Vorsorgespezialistinnen, werden konkrete Lösungsansätze für häufige finanzielle Herausforderungen, wie sie beispielsweise in Teilzeit, während der Elternzeit oder bei Pflege von Angehörigen auftreten, präsentieren.
Ein zentrales Ziel des Seminars ist es, Strategien zur Erkennung und Schließung von Versorgungslücken zu vermitteln. Außerdem werden individuelle Maßnahmen für verschiedene Lebensphasen zur Zielerreichung vorgestellt. Das Seminar findet am Donnerstag, dem 12. März 2026, um 19:00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist über den folgenden Link möglich: hier.
Finanzielle Bildung für Frauen
Das Seminar ist Teil eines umfassenderen Programms zur finanziellen Bildung für Frauen, wie es die Happy Women Company anbietet. Laut happywomen-company.de richtet sich dieses Programm an alle, die ein besseres Verständnis für Geldmanagement entwickeln möchten. Teilnehmerinnen des Workshops profitieren von mehr Klarheit über ihre finanzielle Situation und erhalten Werkzeuge zur Budgetplanung und Geldanlage.
Die Workshop-Inhalte sind in zwei Tage unterteilt. Am ersten Tag liegt der Fokus auf der Funktionsweise von Geld, der Ermittlung des Status Quo, der Definition von Zielen sowie Tipps zum Sparen und Möglichkeiten der Geldanlage. Am zweiten Tag wird das Money Mindset behandelt, einschließlich der Umwandlung von Glaubenssätzen und der Verwendung systemischer Aufstellungen zur Auflösung von Blockaden.
Strategien für finanzielle Unabhängigkeit
Um finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, sind die richtigen Anlagestrategien entscheidend. Die Verbraucherzentrale hebt hervor, dass nachhaltige Geldanlagen sowohl soziale als auch ökologische Verantwortung mit Renditechancen verbinden. Frauen sollten sich fragen, wie viel Risiko sie eingehen möchten und welche Ziele sie verfolgen, bevor sie in Tagesgeld, Festgeld oder in risikoärmere Anlagen wie Aktien, Fonds oder ETFs investieren.
Dabei empfiehlt sich ein langer Anlagehorizont von mindestens fünf bis zehn Jahren. Gerade für Einsteiger sind Fondssparpläne attraktiv, da sie regelmäßige Investitionen in sicherere Anlageprodukte ermöglichen. Die Verbraucherzentrale betont zudem, wie wichtig es ist, die eigene Altersvorsorge nicht zu vernachlässigen, da viele Frauen im Alter vor Rentenlücken stehen. Dabei sollten die drei Säulen der Altersvorsorge, bestehend aus der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen Altersvorsorge und der privaten Vorsorge, stark beachtet werden.
Frauen sind oft von zusätzlichen finanziellen Belastungen, wie der Geburt eines Kindes, betroffen. Während dieser Zeit sind Anpassungen des Familienbudgets nötig, und das Elterngeld kann helfen, einen Teil des wegfallenden Einkommens zu ersetzen. Somit ist es wichtig, auch beim Thema Finanzen frühzeitig zu planen und gegebenenfalls Sparpläne für Kinder oder Ausbildungsversicherungen in Erwägung zu ziehen, um eine langfristige Kapitalbildung zu erreichen. Finanzielle Vorsorge bedeutet auch, sich rechtzeitig um die Absicherung im Falle von Berufsunfähigkeit oder anderen Eventualitäten zu kümmern.