Am 29. Oktober 2025 wird deutlich, dass deutschlandweit rund 231.000 Sportstätten eine wesentliche Rolle für die Gesundheit, das Gemeinwohl und den gesellschaftlichen Zusammenhalt spielen. Diese Einrichtungen sind unverzichtbar für die Förderung von Breiten- und Leistungssport. Dennoch bleibt der Sanierungsbedarf von mindestens 31 Milliarden Euro in vielen Fällen ungelöst, was beim dritten Sportstättentag thematisiert wurde. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) fordert daher massive Investitionen und innovative Modellprojekte, um die Sportinfrastruktur zu unterstützen und zu modernisieren. DOSB berichtet, dass …

Der Vorsitzende des DOSB, Otto Fricke, hebt die Notwendigkeit hervor, moderne Sportstätten zu schaffen, die Talentförderung und gemeinschaftliches Engagement ermöglichen. In diesem Kontext wird das neue Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ begrüßt, auch wenn es als unzureichend angesehen wird, um den bestehenden Sanierungsstau vollständig aufzulösen. Der Auswahlprozess für dieses Programm sollte transparent und unter Einbeziehung sportfachlicher Expertise erfolgen.

Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“

Der Bund hat nun erstmals Fördermittel für das Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zur Verfügung gestellt. Im Wirtschaftsplan des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität sind für den aktuellen Projektaufruf insgesamt 333 Millionen Euro veranschlagt. Ziel dieses Programms ist es, Städte und Gemeinden bei der Sanierung und Modernisierung ihrer Sportstätten zu unterstützen. In der aktuellen Legislaturperiode sollen bis zu eine Milliarde Euro bereitgestellt werden, um alte Sportanlagen in moderne, barrierefreie und zukunftsfähige Orte zu transformieren. Die erste Förderphase wird mit dem aktuellen Projektaufruf eingeläutet. Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen berichtet, dass …

Fördermittel können für die umfassende bauliche Sanierung von öffentlich zugänglichen Sporthallen sowie Hallen- und Freibädern eingesetzt werden, wobei der Fokus auf der energetischen Sanierung liegt. Diese baulichen Maßnahmen müssen später definierte energetische Standards erfüllen. Auch die Umwandlung oder Sanierung von Sportfreianlagen, etwa Kunstrasenplätzen, können gefördert werden, wobei Nachhaltigkeit im Vordergrund steht. Die Möglichkeit, Fördermittel an Dritte, wie Vereine, weiterzuleiten, ist ebenfalls gegeben. Städte, Gemeinden und Landkreise, die Eigentümer der Einrichtungen sind, können bis zum 15. Januar 2026 Projektskizzen digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einreichen.

Zukünftige Entwicklungen und Strategien

Um die Herausforderungen im Bereich der Sportstätten nachhaltig anzugehen, sieht der DOSB drei zentrale Weichenstellungen vor. Erstens sollen wissenschaftliche Grundlagen geschaffen werden, was eine Zusammenarbeit von Bund, Ländern, Kommunen, Sport und Wissenschaft erfordert. Zweitens besteht die Notwendigkeit, gemeinsame Konzepte für eine zukunftsfähige und ressourceneffiziente Sportinfrastruktur zu entwickeln. Drittens sind Modellprojekte erforderlich, die die bürokratisch vereinfachte Planung und Förderung von Sportstätten ermöglichen.

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Moderne und attraktive Sportstätten sind nicht nur für die Stadtentwicklung von großer Bedeutung, sondern fördern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Gesundheit der Bevölkerung. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat bereits am 4. September 2025 in einer Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2025 beschlossen, dass die bereitgestellten Programmmittel in Höhe von 333 Millionen Euro für das neue Programm wichtig sind. Diese Initiative ersetzt ab 2025 das bisherige Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ und richtet sich insbesondere an Sportstätten mit hohem Sanierungsbedarf.Sport, Jugend und Kultur berichtet, dass …