Gemäß einem Bericht von amp.focus.de, wird im Januar 2024 erstmals seit zwei Jahren wieder eine Vorabpauschale auf Fonds und ETFs fällig. Diese Steuer wird auf fiktive Kursgewinne im abgelaufenen Jahr erhoben, und Banken sind dazu verpflichtet, sie direkt von den Kunden einzuziehen. Dies könnte dazu führen, dass Verrechnungskonten ins Minus rutschen und Überziehungszinsen entstehen.
AufVerrechnungskonten drohen Überziehungszinsen
Dies bedeutet, dass Sparer, die nicht genug Deckung aufweisen, möglicherweise Überziehungszinsen zahlen müssen. Besonders bei Depots für ETF-Sparpläne, bei denen das Verrechnungskonto nur als durchlaufender Posten betrachtet wird, ist dies zu beachten. Sparer sollten daher im Jahr 2023 Maßnahmen ergreifen, um die Abbuchung dieser Vorabpauschale zu vermeiden.
In Bezug auf den Markt könnte die Einführung dieser Vorabpauschale dazu führen, dass Sparer ihr Anlageverhalten ändern und sich alternative Investitionsmöglichkeiten suchen. Dies könnte Auswirkungen auf den Fonds- und ETF-Markt haben, da Anleger möglicherweise ihr Kapital umverteilen.
Es ist wichtig, dass Sparer sich bewusst sind, wie sich diese Vorabpauschale berechnet und welche Maßnahmen sie ergreifen können, um die Auswirkungen auf ihre Konten zu minimieren. Da die Steuer direkt von den Banken eingezogen wird, ist es ratsam, sich frühzeitig über die möglichen Auswirkungen zu informieren und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
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