Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz kündigt ein spannendes Web-Seminar an, das am Dienstag, den 31. März um 17:00 Uhr stattfindet. In diesem Seminar wird von der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen ein Vortrag gehalten, der grundlegende Begriffe und Anforderungen der Barrierefreiheit behandelt. Zudem werden Themen zur altersgerechten Anpassung der Wohnumgebung besprochen, die Bereiche wie Hauseingang, Bad, Wohnen und Küche abdecken. Die Veranstaltung wird von 17:00 bis 18:30 Uhr dauern und erfordert eine vorherige Anmeldung. Weitere Eckdaten für die Teilnahme sind ein Computer oder Laptop mit Internetzugang sowie Lautsprecher; idealerweise sollten auch Kopfhörer verwendet werden. Empfohlen werden die Browser Firefox oder Google Chrome, um die bestmögliche Erfahrung zu gewährleisten. Verbraucherzentrale berichtet, dass …

Die Notwendigkeit für barrierefreies Wohnen wird immer drängender, da ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Familien mit Kindern von diesen Anpassungen profitieren und ihre Lebensqualität verbessern können. Die Bundesregierung verfolgt mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) das Ziel, nachhaltigen Bau und Barrierefreiheit im Neubau zu fördern. Ein Beispiel hierfür ist das KfW-Zuschussprogramm „Altersgerecht Umbauen“, das seit seiner Einführung im Jahr 2014 bereits 344.672 Zusagen in Höhe von 722,2 Millionen Euro zur Umsetzung von Barrierefreiheit in Bestandsimmobilien erteilt hat und über 388.421 Wohneinheiten gefördert hat. Die aktuelle Evaluation zeigt, dass nur rund 1,5 Prozent der Wohnungen barrierearm sind, obwohl über 2 Millionen Wohnungen dringend barrierereduzierende Maßnahmen benötigen. BMWSB berichtet, dass …

Fördermöglichkeiten und Programme

Die KfW bietet sowohl Zuschüsse als auch zinsverbilligte Kredite für den altersgerechten Umbau an. Im KfW-Eigenmittelprogramm (Nr. 159) können Privatpersonen und Wohnungsbaugesellschaften von günstigen Kreditkonditionen profitieren, während das Programm „Altersgerecht Umbauen-Zuschuss“ finanzielle Hilfen für barrierefreie Anpassungen in bestehenden Wohnräumen bereitstellt. Diese Zuschüsse stehen unabhängig von Einkommen und Alter zur Verfügung, was besonders Familien mit Kindern zugutekommt. Technische Mindestanforderungen orientieren sich an den DIN-Normen und sollen im Laufe des Jahres überprüft werden.

Der Bedarf an Anpassungen im Wohnbereich ist auch in den meisten Bundesländern und Gemeinden anerkannt, wo zusätzliche Fördermöglichkeiten für den altersgerechten Umbau angeboten werden. Kleine Umbaumaßnahmen, wie die Installation handhabbarer Bedienelemente oder altersgerechter Sanitärobjekte, können bereits große Verbesserungen im Alltag älterer Menschen und Menschen mit Einschränkungen mit sich bringen. Langfristige Planungen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass Immobilien den geänderten Anforderungen an alle Lebenssituationen angepasst sind. KfW berichtet, dass …

Es ist wichtig, dass sowohl Eigentümer als auch Mieter aktiv werden, um ihre Wohnumgebung barrierefrei zu gestalten. Mieter sollten dabei in Erwägung ziehen, eine Modernisierungsvereinbarung mit dem Vermieter abzuschließen, um ihre Wünsche und Anforderungen an das Wohnen äußern zu können. Ein selbstbestimmtes Leben im Alter und die Möglichkeit, in vertrauter Umgebung zu bleiben, sind zentrale Anliegen der heutigen Wohnpolitik.