Die Philippinen haben kürzlich Fördermittel von über 4 Millionen US-Dollar von der Weltbank erhalten, die speziell für die Unterstützung von kleinen Unternehmen, der digitalen Infrastruktur und klimaresistenten Landwirtschaft bereitgestellt werden. Diese Mittel, insgesamt 4,13 Millionen USD, wurden über die Grant Facility for Project Preparation (GFPP) genehmigt. Finanzminister Frederick Go spielt eine entscheidende Rolle, indem er die Genehmigung durch die Regierung beschleunigt, um sicherzustellen, dass die Projekte schnell umgesetzt werden können.

Die größte Einzelzuwendung in Höhe von 1,71 Millionen USD wird dem „Philippines Digital Infrastructure Project Scale-up (Phase II)“ des Department of Information and Communications Technology (DICT) zugewiesen. Dieses Projekt hat das Ziel, die Breitbandanbindung in abgelegenen Gebieten, darunter Western Mindanao und die Bangsamoro Autonomous Region in Muslim Mindanao (BARMM), auszubauen. Die Mittel sollen zur Durchführung von Machbarkeitsstudien, detaillierten Planungen und dem Aufbau institutioneller Kapazitäten verwendet werden, um eine nachhaltige digitale Entwicklung voranzutreiben.

Fokus auf kleine Unternehmen

Zusätzlich erhalten das Department of Agriculture (DA) und das Department of Trade and Industry (DTI) jeweils 1,21 Millionen USD. Diese Projekte zielen darauf ab, den Zugang von Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (MSME) zu Finanzmitteln zu verbessern und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber klimatischen Schocks zu stärken. Das DTI-Projekt fokussiert sich darauf, kleinen und mittleren Unternehmen zu helfen, wettbewerbsfähiger zu werden und den Zugang zu größeren Märkten zu ermöglichen.

Diese Initiativen sind Teil der Agenda der Marcos-Regierung, die darauf abzielt, inklusives Wachstum, digitale Transformation und Klimaresilienz in den Philippinen zu fördern.

Zusätzliche Unterstützung durch Kredite

Darüber hinaus hat die Weltbank einen Kredit in Höhe von 600 Millionen USD genehmigt, um die Digitalisierung von Regierungsaktivitäten und -dienstleistungen zu unterstützen. Dieser Kredit wurde als erster Schritt zur Förderung der digitalen Transformation der Philippinen angekündigt. Ziel ist es, den Wettbewerb im digitalen Sektor zu stärken, digitale Zahlungsdienste auszubauen und die Effizienz und Transparenz der Regierungsdienste zu verbessern.

Ndiame Diop von der Weltbank betont die Notwendigkeit, digitale Zahlungen breit einzuführen, um die digitale Wirtschaft weiterzuentwickeln. Aktuell ist Bargeld noch die Hauptzahlungsform in Geschäften und bei Regierungsdienstleistungen. Smita Kuriakose hebt die Vorteile einer bargeldlosen Wirtschaft hervor, vor allem in Krisensituationen.

Langfristige digitale Transformation

Die digitale Transformation wird als entscheidend für das Ziel der Philippinen angesehen, ein resilienter und inklusiver wirtschaftlicher Wachstumspfad zu erreichen. Die Weltbank unterstützt die Regierung durch verbesserte Konnektivität, Digitalisierung, Innovation und Partnerschaften mit dem privaten Sektor. Eine umfassende Strategie zur Bekämpfung von Ungleichheiten und zur Verbesserung des Zugangs zu digitalen Dienstleistungen ist unerlässlich.

Mit über 60 % der Arbeitskräfte in den Philippinen, die in MSME beschäftigt sind, ist die Förderung der finanziellen Inklusion und der digitalen Dienstleistungen von zentraler Bedeutung. Die Bemühungen zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur sind besonders wichtig, da 72 % der philippinischen Haushalte keinen Zugang zu einem festen Breitbandanschluss haben. Diese Herausforderungen müssen angegangen werden, um die vollen Vorteile der Digitalisierung auszuschöpfen.

Insgesamt sind die neu genehmigten Mittel und Kredite ein positiver Schritt in Richtung einer nachhaltigen, digitalisierten und inklusiven Wirtschaft in den Philippinen, wie auch klajoo.com und vietnam.vn berichten. Die Weltbank bleibt ein wichtiger Partner in diesen Transformationsprozessen, wobei der Fokus auf der Schaffung eines robusten digitalen Sektors liegt.