Am 31. Oktober 2025 hat die US-Notenbank beschlossen, den Leitzins um einen Viertelprozentpunkt zu senken, was den niedrigsten Stand seit drei Jahren darstellt. Diese Entscheidung wird als direkte Reaktion auf die wirtschaftlichen Turbulenzen unter der Führung von Präsident Donald Trump betrachtet. Experten warnen jedoch, dass diese Zinssenkung ein Zeichen für eine sich abzeichnende wirtschaftliche Verlangsamung ist, die sich auch in einem schwächelnden Arbeitsmarkt niederschlägt. Alex Jacquez von der Groundwork Collaborative äußert deutliche Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen der Trump-Administration und sieht die Zinssenkung als besorgniserregendes Indiz.
Demokratischer Abgeordneter Brendan Boyle weist darauf hin, dass fast die Hälfte der US-Bundesstaaten sich entweder in einer Rezession oder nahe daran befindet. Er führt die steigende Inflation und den schwachen Arbeitsmarkt auf Trumps Wirtschaftspolitik zurück, insbesondere auf seine Zollpolitik, die seiner Meinung nach das Wachstum der Wirtschaft hemmt. Diese Problematik wird zusätzlich durch die Kritik von Rohit Chopra, dem ehemaligen Direktor des Consumer Financial Protection Bureau, verstärkt, der den Einfluss des Präsidenten auf die Entscheidungen der Fed beanstandet. Chopra warnt, dass die Unabhängigkeit der Notenbank zunehmend unter Druck gerät und von den „Launen des Weißen Hauses“ geprägt wird.
Wirtschaftliche Auswirkungen und politische Kritik
Zusätzlich zu den Bedenken um die Zinssenkung äußert sich Boyle kritisch über die wirtschaftlichen Herausforderungen, die viele Bundesstaaten plagen. Der Zusammenhang zwischen einer wachsenden Inflation und der Wirtschaftspolitik Trumps wird von vielen Experten als gefährlich forciert angesehen. Insbesondere die Versuche des Präsidenten, Lisa Cook aus dem Gouverneursrat der Fed zu entfernen, werden als umstrittene Einflussnahme auf eine unabhängige Institution gewertet und werfen Fragen über die Integrität der wirtschaftlichen Entscheidungsfindung auf.
Parallel dazu findet ein interessantes Event in der Sportwelt statt. In der NFL steht „Sunday Night Football“ an, wobei Aaron Rodgers die Green Bay Packers zum ersten Mal als Quarterback der Pittsburgh Steelers empfängt. Rodgers brilliert in seiner Saison mit 41 Jahren und führt sein Team zur Spitze der AFC North. Zudem versuchen Dak Prescott und die Dallas Cowboys, ihre Verteidigung zu verbessern, nachdem sie in der letzten Woche 44 Punkte erzielt haben, während sie sich in einem herausfordernden Spiel den Denver Broncos stellen müssen.
NFL-Woche 8: Spielplan
Der Spielplan für die NFL-Woche 8 bietet eine Reihe interessanter Spiele. Hier sind einige der wichtigsten Begegnungen:
| Tag | Begegnungen | Uhrzeit (PT) | Kanal |
|---|---|---|---|
| Donnerstag, 23. Oktober | Chargers vs. Vikings | 20:15 | CBS, Fubo |
| Sonntag, 26. Oktober | Bengals vs. Jets | 13:00 | CBS, Fubo |
| Sonntag, 26. Oktober | Ravens vs. Bears | 13:00 | CBS, Fubo |
| Sonntag, 26. Oktober | Steelers vs. Packers | 20:20 | NBC, Peacock, Fubo |
Zum Abschluss des Wochenendes findet das Spiel zwischen den Kansas City Chiefs und den Washington Commanders am Montagabend statt, welches als „Monday Night Football“ übertragen wird.
In anderen Nachrichten war die Schauspielerin Gloria Stuart, die am 4. Juli 1910 in Santa Monica, Kalifornien, geboren wurde, eine bedeutende Figur in der Filmindustrie. Sie begann ihre Karriere in den 1930er Jahren und wurde durch ihre Rolle in „Titanic“ im Jahr 1996 bekannt, für die sie eine Oscar-Nominierung erhielt. Stuart feierte ihren 100. Geburtstag im Jahr 2010, bevor sie 2017 starb. Ihr Leben und ihre Karriere sind ein Zeugnis für den Einfluss, den eine kreative Stimme in der amerikanischen Unterhaltung haben kann.