Gemäß einem Bericht von finanzmarktwelt.de, wurden Kredite der Deutschen Pfandbriefbank (PBB) an diverse Immobilienprojekte der insolventen Signa-Gruppe von René Benko vergeben. Diese Kredite belaufen sich auf insgesamt 25 Millionen Euro und betreffen Projekte wie das Wiener Luxushotel Andaz, das Thalia-Haus in Hamburg, die Düsseldorfer Kasernenstraße 6 und ein Büro- und Geschäftshaus in der Rosenstraße 8 in München. In den Insolvenzunterlagen der Signa-Immobiliensparten werden diese Engagements ersichtlich, jedoch gibt es Diskussionen darüber, ob das Gesamtexposure der PBB gegenüber der Signa-Gruppe und verbundenen Parteien vollständig dokumentiert ist.
Die PBB hat in Bezug auf die Risikovorsorge für das Gesamtjahr deutlich nachgebessert und die Gewinnprognose korrigiert. Dies war hauptsächlich auf notleidende Kredite für US-Büroimmobilien zurückzuführen. Der aktivistische Investor Petrus Advisers kritisierte die fehlende Transparenz der PBB und warf ihr vor, falsche Angaben bezüglich des Signa-Engagements gemacht zu haben, während der Vorstandschef der PBB betonte, dass die Bank kein Signa-Exposure habe.
Als Finanzexperte sehe ich die Vergabe von Krediten an insolvente Immobilienprojekte kritisch, da dies das Risiko für die beteiligten Banken und Finanzinstitutionen erhöht. Die Ungewissheit über das tatsächliche Exposure der PBB gegenüber der Signa-Gruppe könnte auch das Vertrauen der Investoren beeinträchtigen. Dies könnte zu einem Rückgang der Investitionen in die PBB und anderen beteiligten Finanzinstitute führen und langfristig negative Auswirkungen auf den Finanzmarkt haben.
Den Quell-Artikel bei finanzmarktwelt.de lesen