Achtung, Welt! Der Countdown läuft: In nur drei Wochen treffen sich die mächtigen Nationen der BRICS-Allianz zu einem wegweisenden Gipfeltreffen in Russland. Kein alltägliches Treffen – diese Veranstaltung könnte die wirtschaftliche Landschaft erschüttern!
Sergei Ryabkov, der russische stellvertretende Außenminister, lässt die Bombe platzen: 30 Länder haben ihr Kommen bereits zugesagt. Doch das ist nicht nur ein gewöhnliches Zusammentreffen – zur Überlegung steht, welche neuen Nationen dem illustren Club beitreten könnten. Länder aus Asien, Afrika und dem Nahen Osten sind heiß auf den Sitz im BRICS-Zug, und selbst die Türkei, die erst vergangenen Monat ihren Antrag eingereicht hat, wird erwartet.
BRICS: Der Kampf gegen den Dollar
Das Währungsthema brennt den aufstrebenden Volkswirtschaften unter den Nägeln. Sie wollen sich vom erdrückenden Einfluss des US-Dollars befreien. Kein Wunder, dass der Dollar für diese Entwicklungsländer wie ein Klotz am Bein wirkt – viele sehen in der Nutzung ihrer heimischen Währungen die Chance, ihre Wirtschaft zu stärken. Die Lösung? Vielleicht naht sie auf dem BRICS-Gipfel, der als Rettungsanker im Dollar-Wahn präsentiert wird.
Was ist eigentlich BRICS? Die Abkürzung steht für die Gründungsmitglieder: Brasilien, Russland, Indien und China, wobei Südafrika 2010 hinzukam. Und jetzt haben sich die Reihen erweitert! Iran, Ägypten, Äthiopien und die Vereinigten Arabischen Emirate sind schon an Bord des rasch wachsenden Bündnisses. Die Welt blickt mit Spannung darauf, welche weiteren Länder den Sprung ins de-dollarisierte Boot wagen könnten.
Vom 22. bis zum 24. Oktober 2024 wird der Kazan-Region in Russland besondere Aufmerksamkeit zuteil. Hier wird sich entscheiden, in welchem Ausmaß die „De-Dollarisierung“ vorangetrieben wird. Auch der Vorschlag einer BRICS-eigenen Währung wird auf der Tagesordnung stehen – ein weiteres Machtspiel im großen globalen Schach. Und während der Außenminister von Belarus, Maxim Ryzhenkov, von 10 neuen Mitgliedern träumt, zählt die Welt nun gespannt bis zehn: Wer wird dazugehören?