Gemäß einem Bericht von www.fr.de, hat die Verbraucherzentrale Hessen ein kostenloses Beratungsangebot für Menschen eingerichtet, die ihre Stromrechnungen nicht bezahlen können, um Energiesperren zu verhindern. Das erfolgreiche Projekt, das seit 2020 läuft, wird nun dauerhaft fortgeführt. Die Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen, dass das Projekt erfolgreich ist, da in Hessen weniger Stromsperren verhängt werden. Die Verbraucherzentrale kann durch qualifizierte Beratung helfen, zinsfreie Ratenzahlungen mit Energieversorgern zu vereinbaren und somit eine Sperre zu vermeiden. Insbesondere Alleinlebende, Senioren und Bürgergeld-Bezieher nutzen das Projekt.
Hessens Verbraucherschutzministerin Priska Hinz (Grüne) begrüßte den Rückgang bei den Energiesperren. Sie rät allen Betroffenen, die eine Sperrandrohung erhalten, sich sofort an die Verbraucherzentrale zu wenden. Sie betonte, dass in den allermeisten Fällen durch die qualifizierte Beratung verhindert werden kann, dass die Wohnung kalt und dunkel wird.
Die dauerhafte Fortführung des Projekts der Verbraucherzentrale Hessen wird voraussichtlich zu einer weiteren Reduzierung der Energiesperren im Bundesland führen. Dies könnte langfristig dazu beitragen, dass weniger Haushalte von Energieabrechnungen betroffen sind und dadurch ihre Lebensqualität verbessern. Gleichzeitig könnten Energieversorger von einer Reduzierung nicht bezahlter Rechnungen und damit verbundenen Einbußen profitieren. Insgesamt könnte diese Initiative also positive Auswirkungen auf den Markt und die Verbraucher in Hessen haben.
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